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Die Reorganisation der Staats- und Selbstverwaltung in Preußen ab 109.95 EURO Reprint 2018

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Stand: 10.04.2020
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Die Reorganisation der Staats- und Selbstverwaltung in Preußen ab 109.95 EURO

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Menschenbildung und Staat
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Die Frage nach dem Wesen des Menschen und dem Ideal menschlicher Bildung hat Zeit seines Lebens das Denken Wilhelm von Humboldts maßgebend bestimmt. Bereits in seiner Jugendschrift über die Grenzen der Wirksamkeit des Staates hat er ausgeführt, dass die Verwaltung des Bildungswesens nicht zu den Aufgaben des Staats gehören darf, da sie mannigfaltige Nachteile für die Bildung des Menschen mit sich bringt. In der kurzen Zeit seines Wirkens als Leiter der Kultus- und Unterrichtsangelegenheiten in Preußen in den Jahren 1809/10 hat er grundlegende Ideen über die Gestaltung des Schulunterrichts und des Universitätsstudiums entwickelt, die auch für unsere Zeit richtungweisend sein können.Da das humanistische Bildungsideal Humboldts seither von verschiedenen Seiten infrage gestellt wird, setzt sich Dietrich Spitta beispielhaft mit Humanismus-Kritikern wie Heinrich Weinstock, Theodor Litt und Peter Sloterdijk kritisch auseinander und zeigt, anknüpfend an Martin Heidegger und Rudolf Steiner, wie dieses Bildungsideal mehr denn je aktuell ist und für unser Bildungswesen und sein Verhältnis zum Staat fruchtbar gemacht werden kann.------------Zeitlose Bildungsideale gegen aktuellen BildungsnotstandDie Frage nach dem Ideal menschlicher Bildung hat Zeit seines Lebens das Denken Wilhelm von Humboldts maßgebend bestimmt. Bereits in seiner Jugendschrift über die Grenzen der Wirksamkeit des Staates hat er ausgeführt, dass die Verwaltung des Bildungswesens nicht zu den Aufgaben des Staats gehören darf, da sie mannigfaltige Nachteile für die Bildung des Menschen mit sich bringt.In der kurzen Zeit seines Wirkens als Leiter der Kultus- und Unterrichtsangelegenheiten in Preußen in den Jahren 1809/10 hat er grundlegende Ideen über die Gestaltung des Schulunterrichts und des Universitätsstudiums entwickelt, die auch für unsere Zeit richtungweisend sein und für die Lösung der Bildungsprobleme der Gegenwart Wesentliches beitragen können.Humboldt tritt für eine gemeinsame Schulbildung aller Schüler in einem einheitlichen Schulwesen ein, wobei er den unterschiedlichen Interessen und Begabungen durch eine gewisse Differenzierung des Unterrichts Rechnung tragen will. Auch strebt er eine umfassende und harmonische Bildung aller im Menschen veranlagten Kräfte des Denkens, Fühlens und Wollens an, indem der Unterricht in den Naturwissenschaften, den Sprachen und der Mathematik durch Kunstunterricht sowie gymnastischen und handwerklichen Unterricht ergänzt werden soll. Für die Universität sieht Humboldt eine individuelle Bildung durch freie Gestaltung des Studiums der verschiedenen Wissenschaften vor. Um eine solche Schul- und Universitätsbildung zu ermöglichen, hält er es für notwendig, den Schulen und Universitäten allmählich volle Selbstverwaltung zu übertragen.Da das humanistische Bildungsideal Humboldts seither von verschiedenen Seiten infrage gestellt wird, setzt sich Dietrich Spitta beispielhaft mit Humanismus-Kritikern wie Heinrich Weinstock, Theodor Litt und Peter Sloterdijk kritisch auseinander und zeigt, anknüpfend an Martin Heidegger und Rudolf Steiner, wie dieses Bildungsideal mehr denn je aktuell ist.

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Kommunalwirtschaft und Wirtschaftsordnung
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Die Kommunalwirtschaft hat auf dem Gebiet des Vergleichs wirtschaftlicher Teilordnungen bislang nur wenig Beachtung gefunden. Ausgehend von der Tatsache, dass nach dem 2. Weltkrieg in der Bundesrepublik Deutschland und in der DDR zwei unterschiedliche Staats- und Wirtschaftssysteme entstanden sind, wird hier vergleichend untersucht, inwieweit die volkswirtschaftliche Gesamtordnung jeweils für die kommunalwirtschaftliche Teilordnung bestimmend ist. Zwei grundlegende Prinzipien, nämlich das Prinzip der "Kommunalen Selbstverwaltung" in der Bundesrepublik Deutschland und das des "Demokratischen Zentralismus" in der DDR stehen sich in diesem Systemvergleich korrespondierend gegenüber.

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Staat und Selbstverwaltung
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Nach der Gründung Nordrhein-Westfalens 1946 stellte sich die Frage nach dem Staats- und Verwaltungsaufbau des neuen Landes sowie der Integration der Landesteile. Schon vorher hatten vor allem in Westfalen erste Bemühungen um die Wiederherstellung der landschaftlichen Selbstverwaltung eingesetzt. Forderungen nach einer entsprechenden gesetzlichen Grundlage wurden von kommunalen, wirtschaftlichen und karitativen Verbänden unterstützt und führten schließlich nach anfänglichen Widerständen aus der Ministerialbürokratie und langwierigen Auseinandersetzungen im Kabinett und im Landtag zur Verabschiedung der Landschaftskammerordnung, die am 1. Oktober 1953 in Kraft trat. In vorliegender Dokumentation wird zum 50-jährigen Jubiläum dieser politische Prozess nachgezeichnet.

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Über das Föderative Prinzip
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Mit dem dritten - "Die Einheitspresse" betitelten - Teil liegt Pierre-Joseph Proudhons Werk "Über das Föderative Prinzip und die Notwendigkeit, die Partei der Revolution wieder aufzubauen" (1863), zum ersten Mal insgesamt in deutscher Sprache vor. Hier befaßt sich der Frühsozialist und Föderalist Proudhon mit der - auch heute noch aktuellen - Grundsatzfrage nach der Möglichkeit der Bildung einer kritischen öffentlichen Meinung durch Druckmedien in einem auf politischen Konformismus hin wirkenden einheitsstaatlichen System. Selbst Zeitungsgründer und journalistisch tätig, hat er in diesem Spätwerk in Erkenntnis des eminent politischen Charakters der Presse als Mittel gesellschaftlicher Bewußtseinsbildung - mit dem französischen Zeitungswesen im Rahmen des von ihm scharf kritisierten zentralistischen Zweiten Kaiserreichs als "Fallbeispiel" - die These der strukturellen Entsprechung zwischen Medien sowie staats-, wirtschafts- und gesellschaftspolitischem System aufgestellt. Vor diesem Hintergrund vertritt er in "Die Einheitspresse" die politische Auffassung, daß erst eine föderalistisch organisierte Ordnung mit Selbstverwaltung und Teilhabe der Menschen in Gesellschaft, Wirtschaft und Staat von der lokalen über die regionale und nationale bis hin zur europäischen Ebene einen medialen Informations- und Meinungspluralismus als unverzichtbare Voraussetzung für kritische Urteilsbildung aufgeklärter Bürger gewährleistet.

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Blockierte Selbstbestimmung: Palästinensische S...
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Derzeit versinken die palästinensischen Gebiete im Chaos der Intifada. Ein lebensfähiger und friedfertiger Staat scheint Lichtjahre entfernt, die Aufbauleistungen der letzten Jahre sind in Frage gestellt. Leicht wird heute übersehen, dass es der Palästinensischen Autorität in den letzten sieben Jahren – seit Einleitung einer Übergangsperiode der Selbstverwaltung im Zuge der Oslo-Abkommen – sehr wohl gelungen ist, die Grundstrukturen eines staatlichen Gemeinwesens zu etablieren. Dessen künftige Lebensfähigkeit wird ganz wesentlich von Faktoren abhängen, die mit dem Fortgang des israelisch-palästinensischen Konfliktes verknüpft sind. Dazu gehört die Herausbildung bestandsfähiger politischer Institutionen, die in der Lage sind, staatliche Grundfunktionen zu erfüllen und unterschiedliche gesellschaftliche Interessen friedlich auszugleichen.Die Autorin analysiert den Prozess der Staats- und Nationenbildung in den palästinensischen Gebieten seit der Rückkehr der PLO-Führung aus dem Exil. Sie untersucht dabei besonders die Entwicklung des politischen Systems und seine Einflussfaktoren und gibt einen Ausblick auf absehbare innerpalästinensische und israelisch-palästinensische Entwicklungen.

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Staatsreform und Verwaltungsmodernisierung in E...
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Das Buch thematisiert die Staats- und Verwaltungsmodernisierung des südpazifischen Entwicklungslandes Papua-Neuguinea seit der Selbstverwaltung von 1973. Untersucht werden unter Bezug auf die Kolonialepoche nicht nur die staatlichen Organisationsstrukturen sowie die Steuerungs- und Funktionsdefizite des öffentlichen Sektors, sondern auch das (zivil-)gesellschaftliche Reformpotential und die Entwicklungskooperation mit Australien und der Weltbank. Die Analyse der "crisis of governance" des schwachen Staates zeigt, dass Staatsbildungsprozesse und damit die Herstellung der Integrität politischer und administrativer Institutionen auch künftig eine Schlüsselvoraussetzung für Entwicklung bleiben. Erfolg versprechen Strategien, die den Staats- und Institutionenaufbau mit regionalen und lokalen Bemühungen der Partizipation und Selbsthilfe zu verbinden suchen.

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Unpolitische Kommunalpolitik?
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Die Weimarer Republik wurde in der Vergangenheit vor allem unter dem Aspekt ihres Scheiterns gesehen. In dieser Verengung haben Historiker sich bevorzugt der Reichspolitik und ihren Akteuren gewidmet. Doch auch Reichspolitik, Parteipolitik und Kommunalpolitik standen in der Weimarer Republik in einem ständigen Spannungsverhältnis. Nicht nur die Sozialdemokraten und das Zentrum, auch die Nationalliberalen der Deutschen Volkspartei (DVP) prägten zwischen 1919 und 1933 die kommunale Selbstverwaltung. Erstmals stellt dieser Band die kommunalpolitische Arbeit einer liberalen Partei der Weimarer Republik eingehend vor. Die Basis hierfür liefern zahlreiche bisher unveröffentlichte Quellen aus Archivbeständen aus ganz Deutschland. Vorgestellt werden die organisatorischen Strukturen, prägende Persönlichkeiten, die Bedeutung der (Partei-)Presse sowie vor allem die inhaltlichen Schwerpunkte und Richtlinien. Mehr als nur exemplarisch kommen die Aktivitäten der Kommunalpolitischen Vereinigung der DVP in der Rheinprovinz zur Sprache. Das Buch gibt somit nicht nur umfassend Einblick in die Herausforderungen der kommunalen Selbstverwaltung der Zeit. Es vermittelt auch einen vertieften Eindruck vom Demokratie-, Staats- und Parteiverständnis der Weimarer Republik.

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