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Rudolf von Gneist 1816-1895
49,00 € *
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Heute wird der Berliner Jurist Rudolf von Gneist im Zusammenhang mit den Begriffen "Selbstverwaltung" und "Rechtsstaat" sowie mit der preußischen Verwaltungsreform von 1872-1875 erwähnt. Dagegen wird sein rastloses Wirken als Hochschullehrer, Rechtshistoriker und Parlamentarier kaum gewürdigt.Der Glauben an ein politisches Mandat der Wissenschaft inspirierte Gneists große Geschichte des englischen Verfassungs- und Verwaltungsrechts und seine zahlreichen Schriften zu tagespolitischen Themen. Als Forschungsansatz diente ihm Lorenz Steins Theorie vom Konflikt zwischen Staat und Gesellschaft. Die Verwaltungswillkür der "Neuen Ära" und des Verfassungskonflikts zeigten Gneist, wie leicht im konstitutionellen Preußen das öffentliche Recht umgangen werden konnte. Daraufhin trat er für lokale Selbstverwaltung ein, wodurch Preußen ein Rechtsstaat werden sollte. Sein Beitrag zur preußischen Verwaltungsreform der siebziger Jahre ist aber meist überbewertet worden.Gneists Schriften und politisches Wirken waren von obrigkeitlichem etatistischem Denken bestimmt. Seine Karriere bietet ein hervorragendes Beispiel der Selbstbeschränkung des Liberalismus in der Bismarckzeit. Für die Arbeit konnten zum ersten Mal der Gneist-Nachlaß sowie Akten der preußischen Innen- und Kultusministerien und des Staatsministeriums ausgewertet werden.

Anbieter: Dodax
Stand: 25.05.2020
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Rudolf von Gneist 1816-1895
71,90 CHF *
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Heute wird der Berliner Jurist Rudolf von Gneist im Zusammenhang mit den Begriffen 'Selbstverwaltung' und 'Rechtsstaat' sowie mit der preussischen Verwaltungsreform von 1872-1875 erwähnt. Dagegen wird sein rastloses Wirken als Hochschullehrer, Rechtshistoriker und Parlamentarier kaum gewürdigt. Der Glauben an ein politisches Mandat der Wissenschaft inspirierte Gneists grosse Geschichte des englischen Verfassungs- und Verwaltungsrechts und seine zahlreichen Schriften zu tagespolitischen Themen. Als Forschungsansatz diente ihm Lorenz Steins Theorie vom Konflikt zwischen Staat und Gesellschaft. Die Verwaltungswillkür der 'Neuen Ära' und des Verfassungskonflikts zeigten Gneist, wie leicht im konstitutionellen Preussen das öffentliche Recht umgangen werden konnte. Daraufhin trat er für lokale Selbstverwaltung ein, wodurch Preussen ein Rechtsstaat werden sollte. Sein Beitrag zur preussischen Verwaltungsreform der siebziger Jahre ist aber meist überbewertet worden. Gneists Schriften und politisches Wirken waren von obrigkeitlichem etatistischem Denken bestimmt. Seine Karriere bietet ein hervorragendes Beispiel der Selbstbeschränkung des Liberalismus in der Bismarckzeit. Für die Arbeit konnten zum ersten Mal der Gneist-Nachlass sowie Akten der preussischen Innen- und Kultusministerien und des Staatsministeriums ausgewertet werden.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 25.05.2020
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Westfälische Lebensbilder
41,90 CHF *
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Im vorliegenden Band werden Lebensläufe von Personen beschrieben, deren Aktivitäten zum überwiegenden Teil in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts lagen: Johannes Gronowski leitete als Oberpräsident von 1922 bis 1933 die preussische Provinz Westfalen; ihm folgte in diesem Amt bis 1938 Ferdinand Frhr. v. Lüninck, dessen Nachfolger bis zum Kriegsende Alfred Meyer war. Karl Friedrich Kolbow war von 1933 bis 1944 als Landeshauptmann (= Direktor) des Provinzialverbands Westfalen Vertreter der kommunalen Selbstverwaltung. Albert Hoffmann hatte von 1943-45 als Gauleiter und Reichsverteidigungskommissar im Gau Westfalen-Süd ebenfalls grossen politischen Einfluss. Lorenz Jaeger war von 1941 bis 1973 Erzbischof von Paderborn. Albert Vögler stand als bedeutender Stahlmanager den rechtsreaktionären Kreisen nahe, ohne selbst NSDAP-Mitglied zu werden. Heinrich Glasmeier arbeitete zunächst als Archivar der Westfälischen Adelsarchive, wurde 1933 zum Intendanten des Westdeutschen Rundfunks ernannt und 1937 zum Reichsintendanten und Generaldirektor der Reichsrundfunkgesellschaft. Carl Schmitt war entschiedener Kritiker des Parlamentarismus der Weimarer Republik, wurde führender Jurist des frühen NS-Staates und ist immer noch einer der prominentesten und umstrittensten Staatsrechtler. Walter Dirks arbeitete von 1935 bis 1943 als Feuilletonredakteur der 'Frankfurter Zeitung', war 1946 Mitbegründer der 'Frankfurter Hefte' und von 1956 bis 1967 Leiter der Hauptabteilung Kultur im Westdeutschen Rundfunk.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 25.05.2020
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Rudolf von Gneist 1816-1895
50,40 € *
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Heute wird der Berliner Jurist Rudolf von Gneist im Zusammenhang mit den Begriffen 'Selbstverwaltung' und 'Rechtsstaat' sowie mit der preußischen Verwaltungsreform von 1872-1875 erwähnt. Dagegen wird sein rastloses Wirken als Hochschullehrer, Rechtshistoriker und Parlamentarier kaum gewürdigt. Der Glauben an ein politisches Mandat der Wissenschaft inspirierte Gneists große Geschichte des englischen Verfassungs- und Verwaltungsrechts und seine zahlreichen Schriften zu tagespolitischen Themen. Als Forschungsansatz diente ihm Lorenz Steins Theorie vom Konflikt zwischen Staat und Gesellschaft. Die Verwaltungswillkür der 'Neuen Ära' und des Verfassungskonflikts zeigten Gneist, wie leicht im konstitutionellen Preußen das öffentliche Recht umgangen werden konnte. Daraufhin trat er für lokale Selbstverwaltung ein, wodurch Preußen ein Rechtsstaat werden sollte. Sein Beitrag zur preußischen Verwaltungsreform der siebziger Jahre ist aber meist überbewertet worden. Gneists Schriften und politisches Wirken waren von obrigkeitlichem etatistischem Denken bestimmt. Seine Karriere bietet ein hervorragendes Beispiel der Selbstbeschränkung des Liberalismus in der Bismarckzeit. Für die Arbeit konnten zum ersten Mal der Gneist-Nachlaß sowie Akten der preußischen Innen- und Kultusministerien und des Staatsministeriums ausgewertet werden.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 25.05.2020
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Westfälische Lebensbilder
24,70 € *
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Im vorliegenden Band werden Lebensläufe von Personen beschrieben, deren Aktivitäten zum überwiegenden Teil in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts lagen: Johannes Gronowski leitete als Oberpräsident von 1922 bis 1933 die preußische Provinz Westfalen; ihm folgte in diesem Amt bis 1938 Ferdinand Frhr. v. Lüninck, dessen Nachfolger bis zum Kriegsende Alfred Meyer war. Karl Friedrich Kolbow war von 1933 bis 1944 als Landeshauptmann (= Direktor) des Provinzialverbands Westfalen Vertreter der kommunalen Selbstverwaltung. Albert Hoffmann hatte von 1943-45 als Gauleiter und Reichsverteidigungskommissar im Gau Westfalen-Süd ebenfalls großen politischen Einfluss. Lorenz Jaeger war von 1941 bis 1973 Erzbischof von Paderborn. Albert Vögler stand als bedeutender Stahlmanager den rechtsreaktionären Kreisen nahe, ohne selbst NSDAP-Mitglied zu werden. Heinrich Glasmeier arbeitete zunächst als Archivar der Westfälischen Adelsarchive, wurde 1933 zum Intendanten des Westdeutschen Rundfunks ernannt und 1937 zum Reichsintendanten und Generaldirektor der Reichsrundfunkgesellschaft. Carl Schmitt war entschiedener Kritiker des Parlamentarismus der Weimarer Republik, wurde führender Jurist des frühen NS-Staates und ist immer noch einer der prominentesten und umstrittensten Staatsrechtler. Walter Dirks arbeitete von 1935 bis 1943 als Feuilletonredakteur der 'Frankfurter Zeitung', war 1946 Mitbegründer der 'Frankfurter Hefte' und von 1956 bis 1967 Leiter der Hauptabteilung Kultur im Westdeutschen Rundfunk.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 25.05.2020
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