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Der Eichberg Hof und das Spiel der Mächtigen
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Ein historischer Roman in der Zeit des Interregnums in Süddeutschland.Der Konflikt und die Intrigen der Mächtigen jener Zeit werfen ihre Schatten auch auf die Herrschaft von Blumberg und auf Achdorf im idyllischen Wutachtal.In diesen turbulenten Zeiten stehen Ritter Johannes von Blumberg und Ritter Ferdinand vom Eichberg Hof in unerschütterlicher Treue zu Graf Rudolf von Habsburg.Der intrigante Walther von Geroldseck hat sein Vorhaben, den freien Bürger der Stadt Straßburg ihre erkämpften Rechte der Selbstverwaltung wieder zu entziehen, nicht aufgegeben.Schon bald flammten die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen der Koalition des Habsburger Grafenhauses, den Bürgern Straßburgs, mit Walther von Geroldseck und seinen Verbündeten, erneut auf, welche in der "Schlacht von Hausbergen", ihr endgültiges Ende fand.Nach der dramatischen Niederlage, des Walther von Geroldseck, konnte Ritter Wolfgang von Ohmenheim, durch Intrigen, aber auch durch geschickte Diplomatie, Graf Rudolf zu einem, wenn auch unsicheren Frieden, verhelfen.Aber wie schon in den ersten Tagen, nach der Schlacht von Hausbergen und den mühsam errungenen Waffenstillstand, von Graf Rudolf befürchtet, war es klar und deutlich zu erkennen, dass der Friede nicht lange halten würde. Zwar gelang es Graf Rudolf, als einer der erfolgreichsten Territorialherren, im Südwesten des deutsch Römischen Reiches die habsburgische Hausmacht entscheidend zu vergrößern, aber nicht zu festigen. Es war ihm nicht vergönnt, in seinem Machtbereich den Frieden zu sichern.Schon bald kam es zu offenen Feindseligkeiten mit den machthungrigen Freiherren Ulrich und Lütold von Regensberg und dessen verbündeten Graf Diehthelm von Toggenburg. Auch dieser drohenden Auseinandersetzungen konnten sich die Ritter Johannes von Blumberg und Ritter Ferdinand nicht entziehen.Aber ihre und die Treue der Dorfbewohner Achdorf s , gegenüber Graf Rudolf, wurden mit Glück und Harmonie belohnt.

Anbieter: Dodax
Stand: 18.02.2020
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Kommunale Selbstverwaltung im Föderalstaat
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Im Föderalstaat des Grundgesetzes stehen die Verfassungsräume des Bundes und der Länder grundsätzlich selbständig nebeneinander. Diesem Konzept entsprechend findet auch die kommunale Selbstverwaltung in Deutschland eine regelmäßig doppelte verfassungsrechtliche Absicherung auf bundes- sowie auf landesstaatlicher Ebene.Die von ihrer Grundidee her für die Gemeinden vorteilhafte Doppelung des verfassungsrechtlichen Schutzes wirft freilich bei näherem Hinsehen komplexe und durchaus praxisrelevante Probleme auf, die bislang nicht abschließend geklärt sind. Hierbei geht es namentlich um die Gestaltungsspielräume der Länder bzw. deren Bindung an die grundgesetzlichen Mindestvorgaben. Diese zunächst rein materiell-rechtliche Fragestellung weist zugleich eine eminent bedeutsame prozessuale Komponente auf. Denn wenn das Grundgesetz die Gemeinden und Gemeindeverbände in Art. 93 Abs. 1 Nr. 4b GG vorrangig auf den landesverfassungsgerichtlichen Rechtsschutz verweist, basiert diese Subsidiaritätsklausel erkennbar auf der Prämisse einer adäquaten Absicherung der kommunalen Selbstverwaltung auf landesverfassungsrechtlicher Ebene. Die Verfassungsgarantien der kommunalen Selbstverwaltung in Bund und Ländern können damit nicht etwa als monolithische Blöcke betrachtet werden, die beziehungslos nebeneinander stünden, sondern erweisen sich als in vielfältiger Weise aufeinander bezogen und miteinander verflochten. Die vorliegende Studie zeigt die einzelnen Problemfelder auf und entwickelt differenzierte Lösungsmodelle für einen effektiven materiellen und prozessualen Schutz der kommunalen Selbstverwaltung in Deutschland.Es richtet sich an Gerichte, Anwaltschaft bei der Vorbereitung kommunaler Verfassungsgerichtsverfahren, Wissenschaft, Praktiker in Kommunen und Studierende.Prof. Dr. iur. Johannes Dietlein, Lehrstuhlinhaber für Öffentliches Recht und Verwaltungslehre an der Juristischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Sascha D. Peters, Rechtsassessor und Akademischer Rat a.Z. am Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Verwaltungslehre der Universität Düsseldorf.

Anbieter: Dodax
Stand: 18.02.2020
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Westfälische Lebensbilder
41,90 CHF *
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Im vorliegenden Band werden Lebensläufe von Personen beschrieben, deren Aktivitäten zum überwiegenden Teil in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts lagen: Johannes Gronowski leitete als Oberpräsident von 1922 bis 1933 die preussische Provinz Westfalen; ihm folgte in diesem Amt bis 1938 Ferdinand Frhr. v. Lüninck, dessen Nachfolger bis zum Kriegsende Alfred Meyer war. Karl Friedrich Kolbow war von 1933 bis 1944 als Landeshauptmann (= Direktor) des Provinzialverbands Westfalen Vertreter der kommunalen Selbstverwaltung. Albert Hoffmann hatte von 1943-45 als Gauleiter und Reichsverteidigungskommissar im Gau Westfalen-Süd ebenfalls grossen politischen Einfluss. Lorenz Jaeger war von 1941 bis 1973 Erzbischof von Paderborn. Albert Vögler stand als bedeutender Stahlmanager den rechtsreaktionären Kreisen nahe, ohne selbst NSDAP-Mitglied zu werden. Heinrich Glasmeier arbeitete zunächst als Archivar der Westfälischen Adelsarchive, wurde 1933 zum Intendanten des Westdeutschen Rundfunks ernannt und 1937 zum Reichsintendanten und Generaldirektor der Reichsrundfunkgesellschaft. Carl Schmitt war entschiedener Kritiker des Parlamentarismus der Weimarer Republik, wurde führender Jurist des frühen NS-Staates und ist immer noch einer der prominentesten und umstrittensten Staatsrechtler. Walter Dirks arbeitete von 1935 bis 1943 als Feuilletonredakteur der 'Frankfurter Zeitung', war 1946 Mitbegründer der 'Frankfurter Hefte' und von 1956 bis 1967 Leiter der Hauptabteilung Kultur im Westdeutschen Rundfunk.

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Stand: 18.02.2020
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Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen
101,00 CHF *
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Der Kommentar zur Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen erläutert praxisnah die Regelungen dieser Rechtsmaterie und gibt Antworten auf Fragen aus der Praxis. Der Kompakt-Kommentar erläutert die Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen aktuell, zuverlässig und praxisnah. Berücksichtigt wurden alle nach dem Erscheinen der 3. Auflage erfolgten Rechtsänderungen. Die neuester Rechtsprechung wurde ebenso berücksichtigt wie die aktuelle Literatur. Fragen aus der Praxis wurden aufgegriffen und fanden Eingang in die Erläuterung der betreffenden Regelung. Für die ehrenamtlich tätigen Ratsmitglieder wie für die Angehörigen der hauptamtlichen Kommunalverwaltung ist der handliche Praxis-Kommentar eine wertvolle Arbeits- und Orientierungshilfe im Umgang mit den rechtlichen Rahmenbedingungen kommunaler Selbstverwaltung. Die Herausgeber: Ministerialdirigent a.D. Friedrich Wilhelm Held und Ministerialdirigent Johannes Winkel, verfügen über langjährige Erfahrungen in der Leitung der Abteilung „Kommunale Angelegenheiten“ im nordrhein-westfälischen Innenministerium. Die Autoren: Beigeordneter und Stadtkämmerer a.D., Finanzvorstand Lars Martin Klieve, Ministerialrat a.D. Detlev Plückhahn, Oberkreisdirektor und Landrat a.D., Rechtsanwalt Dr. Rudolf Wansleben, Hauptreferent beim Landkreistag NRW Dr. Markus Faber, Abteilungsdirektor Udo Kotzea und Präsident der Gemeindeprüfungsanstalt NRW Werner Hassenkamp

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 18.02.2020
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Rohen, J: Funktionale Struktur/Mensch/Gesellschaft
28,90 CHF *
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Im Erkennen und Anwenden des für jeden Bereich funktionell richtigen Prinzips liegt die Chance, einen Weg aus der gegenwärtig kritischen Lage in Kultur und Bildung, Staat und Wirtschaft zu finden. Erkenntnis über den sozialen Organismus ist eine Voraussetzung für die dringend anstehende Lösung unserer gesellschaftlichen Probleme. Johannes W. Rohen versucht, ausgehend von der durch ihn jahrelang erforschten funktionellen Dreigliederung des menschlichen Organismus, Denkansätze zu gewinnen, die ein Verständnis vergleichbarer Prozesse in der menschlichen Gesellschaft erschliessen können. Dabei zeigt sich, dass in den drei – ihrerseits dreifach gegliederten – elementaren Funktionsbereichen Kultur und Geistesleben, Rechts- und Staatsleben, Wirtschaft jeweils andere Prinzipien vorherrschend sein müssten. Folgende Thesen ergeben sich u.a. daraus: • Selbstverwaltung des Kultur- und Geisteslebens, z. B. der Universitäten und Schulen • erhebliche Reduzierung der heute vom Staat wahrgenommenen Aufgaben • Umorientierung im Bereich der Wirtschaft vom Prinzip der Konkurrenz zum Prinzip der Kooperation.

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Stand: 18.02.2020
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Wandel der Jugend - Wandel der Schule
21,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Pädagogik - Schulpädagogik, Note: 1,3, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Pädagogisches Institut), Veranstaltung: Mittelseminar: Wandel der Jugend - Wandel der Schule, Sprache: Deutsch, Abstract: Wie können Schulen so verändert werden, dass sie der Situation heutiger Kinder und Jugendlicher gerecht werden, diese ernst nehmen und ihre Bedürfnisse und Interessen aus-reichend berücksichtigen? Viele Schulen, die sich dieser Problematik stellen, entdecken während ihres Wandlungsprozesses reformpädagogische Ansätze neu. Dabei wird klar, dass die Modelle der zwanziger und dreissiger Jahre nicht identisch übernommen werden können, vielmehr werden reformpädagogische Traditionen nur partiell rezipiert, bzw. werden aus ihnen einzelne zentrale Elemente adaptiert. Ein immer wieder aufgegriffener reformpädagogischer Ansatz ist das Konzept von Célestin Freinet (1896 - 1966). Der Sozialist und Pazifist Freinet steht für Kooperation auf der Ebene der Einzelklassen, sowie für Kooperation zwischen Schulen. Dementsprechend ist für ihn die Selbstverwaltung einer Klasse in Form einer Kooperative eine der wichtigsten strukturellen Grundlagen seines Reformansatzes. Bestimmt durch diese Grundlage bildet das Modell des Klassenrates ein unabdingbares Element der Selbstverwaltung der Klasse. 'Die Klasse verwaltet sich selber durch den Klassenrat' Der Ansicht Freinets nach hat die Schule die konkrete Lebenssituation der Schüler zu berücksichtigen und muss den Schülern Raum geben selber Verantwortung tragen zu können. Mit dem Klassenrat wird die Forderung Freinets nach der Selbstbestimmung der Schüler und der Demokratisierung von Schule auf Ebene der Einzelklasse umgesetzt. Wie aber sieht nach Freinets Vorstellungen ein Klassenrat aus und nach welchen Prinzipien soll er arbeiten und funktionieren? Um dies nachzuzeichnen wird zunächst knapp umrissen wie Freinets Pädagogik konzeptionell ausgerichtet ist. Im Anschluss daran wird das Modell des Klassenrates vorgestellt und auf seine Schwächen und Stärken hin untersucht. Welche Möglichkeiten bietet der Klassenrat, bzw. wo liegen seine problematischen Punkte? Was spricht für eine Umsetzung, was könn-ten Gegenargumente sein? Was für systemimmanent Probleme treten auf? Im Anschluss werden noch einmal die die wichtigsten Erkenntnisse prägnant zusammengestellt und drauf eingegangen was Freinets Ansatz des Klassenrats leisten kann.

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Kommunalverfassungsgesetze Nordrhein-Westfalen
23,90 CHF *
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Die in dieser Ausgabe zusammengefassten Gesetzestexte – Gemeindeordnung, Kreisordnung, Gesetz über kommunale Gemeinschaftsarbeit, Kommunalwahlgesetz, Eingruppierungsverordnung, Entschädigungsverordnung, Verordnung zur Durchführung eines Bürgerentscheides, Bekanntmachungsverordnung – bilden eine Grundlage für die praktische Alltagsarbeit der Gebietskörperschaften, kommunalen Verbände, Fraktionen, Mandatsträger(innen) im Lande Nordrhein-Westfalen. Die Neuauflage berücksichtigt die in den letzten Jahren beschlossenen Gesetzesänderungen. Die Verlagsausgabe wird auch über die nächste Kommunalwahl hinaus als zuverlässiger Ratgeber herangezogen werden können. Weiterhin enthalten sind die novellierte Eingruppierungsverordnung und Entschädigungsverordnung. Die informative Einführung von Ministerialdirigent Johannes Winkel, Leiter der Abteilung „Kommunale Angelegenheiten“ im Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen und von Roland Schäfer, Bürgermeister der Stadt Bergkamen, Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes und Vizepräsident des Städte- und Gemeindebundes Nordrhein-Westfalen, gibt einen zusammenfassenden aktuellen Überblick über den Stand der kommunalen Selbstverwaltung und zu den wichtigsten kommunalverfassungs- und kommunalwahlrechtlichen Bestimmungen in Nordrhein-Westfalen. Der Titel ist für die gesamte kommunale Praxis ein kompetentes und zuverlässiges Nachschlagewerk •

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Kommunale Selbstverwaltung im Föderalstaat
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Im Föderalstaat des Grundgesetzes stehen die Verfassungsräume des Bundes und der Länder grundsätzlich selbständig nebeneinander. Diesem Konzept entsprechend findet auch die kommunale Selbstverwaltung in Deutschland eine regelmässig doppelte verfassungsrechtliche Absicherung auf bundes- sowie auf landesstaatlicher Ebene. Die von ihrer Grundidee her für die Gemeinden vorteilhafte Doppelung des verfassungsrechtlichen Schutzes wirft freilich bei näherem Hinsehen komplexe und durchaus praxisrelevante Probleme auf, die bislang nicht abschliessend geklärt sind. Hierbei geht es namentlich um die Gestaltungsspielräume der Länder bzw. deren Bindung an die grundgesetzlichen Mindestvorgaben. Diese zunächst rein materiell-rechtliche Fragestellung weist zugleich eine eminent bedeutsame prozessuale Komponente auf. Denn wenn das Grundgesetz die Gemeinden und Gemeindeverbände in Art. 93 Abs. 1 Nr. 4b GG vorrangig auf den landesverfassungsgerichtlichen Rechtsschutz verweist, basiert diese Subsidiaritätsklausel erkennbar auf der Prämisse einer adäquaten Absicherung der kommunalen Selbstverwaltung auf landesverfassungsrechtlicher Ebene. Die Verfassungsgarantien der kommunalen Selbstverwaltung in Bund und Ländern können damit nicht etwa als monolithische Blöcke betrachtet werden, die beziehungslos nebeneinander stünden, sondern erweisen sich als in vielfältiger Weise aufeinander bezogen und miteinander verflochten. Die vorliegende Studie zeigt die einzelnen Problemfelder auf und entwickelt differenzierte Lösungsmodelle für einen effektiven materiellen und prozessualen Schutz der kommunalen Selbstverwaltung in Deutschland. Es richtet sich an Gerichte, Anwaltschaft bei der Vorbereitung kommunaler Verfassungsgerichtsverfahren, Wissenschaft, Praktiker in Kommunen und Studierende. Prof. Dr. iur. Johannes Dietlein, Lehrstuhlinhaber für Öffentliches Recht und Verwaltungslehre an der Juristischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf; Sascha D. Peters, Rechtsassessor und Akademischer Rat a.Z. am Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Verwaltungslehre der Universität Düsseldorf.

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Stand: 18.02.2020
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'Die Tore der Freiheit' - Die Dhimma-Politik am...
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Zwischenprüfungsarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Orientalistik / Sinologie - Sonstiges, Note: 1,0, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Seminar für Orientkunde), Veranstaltung: Seminar, 26 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit untersucht die Umsetzung eines spezifischen Aspekts des Islamischen Rechts, der Dimma, am konkreten Beispiel des jüdischen Milets im Osmanischen Reich. Dabei soll besonders die Frage beantwortet werden, welche der Regelungen des Dimma-Rechtes in das Miletsystem Eingang fanden. Ebenfalls wird die praktische Umsetzung des Miletrechtes im täglichen Leben zu betrachten sein. Ein zweiter Teil der Arbeit wird sich mit der jüdische Minderheit in der säkularen Türkei unter den neuen Rahmenbedingungen, der Existenz eines jüdischen Staates Israel, befassen und hierbei das Fortwirken tradierter Strukturen aus der Zeit des Osmanischen Reiches untersuchen. Dazu wird zuerst der juristische Rahmen anhand der Vorschriften der Dimma und des Miletsystems abgesteckt werden um dann im Folgenden das Leben der Juden unter osmanischer Herrschaft anhand der Aspekte der Rechtsstellung, der Selbstverwaltung und des Wirtschaftsleben zu betrachten. In einem weiteren Kapitel wird der Niedergang der jüdischen Gemeinden im 19. Jahrhundert und die Situation der jüdischen Minderheit in der heutigen Türkei behandelt werden. Leider ist die zahlreich vorhandene Literatur, besonders die jüngeren Datums, stark tendenziös. Während bei den türkischen Publikationen die jüdischen Flüchtlinge mit 'offenen Armen' (Shaw, 2000: 448) empfangen wurden und Pogrome von den christlichen Minderheiten angestachelt und unter gelegentlicher Beteiligung von Muslimen verübt wurden, sehen viele christliche Autoren alle religiösen Minderheiten als unterdrückt an. Dagegen glauben die jüdischen Autoren eine Verfolgung der jüdische Minderheit seitens der Christen und Muslime zu erkennen. Bei Cohen (2005:22) findet sich zu dieser Frage eine interessante These von «Mythos und Gegenmythos» in der Beschreibung des islamisch - jüdischen Verhältnisses innerhalb der letzten zwanzig Jahre.

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Stand: 18.02.2020
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