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Bürgertum in Köln 1775-1870
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Köln, die alte Reichsstadt und Handelsmetropole, war seit dem Ende des 18. Jahrhunderts mit massiven staatlichen Regulierungsansprüchen, zunächst Frankreichs, dann Preußens, konfrontiert. Ein selbstbewußtes Bürgertum mit ausgeprägten Traditionen städtischer Selbstorganisation setzte dem jedoch seinen Willen entgegen, die Stadtgesellschaft jenseits des staatlichen Zugriffs zu gestalten. Die Orientierung am städtischen "Gemeinwohl" blieb dabei eine wichtige Bedingung kommunaler Herrschaft, aber das Kölner Bürgertum verteidigte nicht defensiv ein überkommenes korporatives Stadtmodell. Aus der städtischen Lebenswelt entstand vielmehr das Programm eines neuen Typs von bürgerlicher Gesellschaft. Im lokalen Rahmen wollte das Bürgertum seine Geschichte politisch wie kulturell selbst bestimmen, und bezog daraus zunehmend auch den Anspruch, die Gesellschaft insgesamt mitzuformen. Gisela Mettele spürt den vielfältigen Facetten der Kölner Bürgerwelt vom Ende der Reichsstadt bis über die Mitte des 19. Jahrhunderts hinweg nach. Kommunale Selbstverwaltung und Armenfürsorge werden ebenso berücksichtigt wie Bürgerwehr und städtische Festkultur, von zentraler Bedeutung erwies sich das bislang wenig untersuchte Kölner Vereinswesen. Gefragt wird, wie sich im Netzwerk städtischer Öffentlichkeit das Bürgertum als soziale Einheit formierte, aber auch welche Spannungen und Konflikte es dabei immer wieder vor neue Zerreißproben stellte. Bürgerliche Frauen - so eine wichtige Einsicht der Studie - trugen auch im öffentlichen Handlungsrahmen ihren Teil zur Konstituierung des Bürgertums bei. Trotz formaler politischer Rechtlosigkeit waren sie weit davon entfernt, sich nur für die Sphäre des inneren Hauswesens zuständig zu fühlen. Öffentliches Engagement und die Organisation in eigenen Vereinen war über das ganze 19. Jahrhundert hinweg ein wichtiger, ja geradezu selbstverständlicher Bestandteil des Selbstverständnisses der Kölner Bürgerinnen.

Anbieter: Dodax
Stand: 27.02.2020
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Vom Protest zum sozialen Prozess
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Betriebsbesetzungen mit dem Ziel der Produktion in Selbstverwaltung sind seit der Jahrtausendwende aus Lateinamerika, vor allem aus Argentinien, bekannt. Im Laufe der aktuellen Krise haben Beschäftigte auch in Europa und Nordamerika erfolgreich Besetzungen von Betrieben durchgeführt, die von der Schließung bedroht waren.Sie zeigen nicht nur auf, wie in Zeiten der Defensive der Arbeiter innenbewegung und Gewerkschaften offensive Kämpfe geführt werden können, sie bieten auch praktische Lösungen und zugleich eine konkrete Utopie an. Der Betrieb wird demokratisiert, Produktion, Arbeitsprozess und soziale Beziehungen verändern sich, und die Ware Arbeitskraft wird in Richtung Commons transformiert.Dabei sehen sich die Arbeiter innen mit einer Vielzahl von Problemen konfrontiert, für die es keine vorgefertigten Antworten gibt. Die Tatsache, dass die ehemals Beschäftigten - jenseits ihrer vorherigen politischen Orientierung - zusammenkommen und im Kampf solidarische Erfahrungen sammeln, unterscheidet diese Betriebe auch grundsätzlich von traditionellen Genossenschaften.Mit all ihren Widersprüchen zeigen sie auf, wie ein Weg zur Emanzipation der Arbeit und zu einer anderen Gesellschaft aussehen könnte.

Anbieter: Dodax
Stand: 27.02.2020
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Dezentralisierung im Vergleich - Kommunale Selb...
48,00 € *
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Im Mittelpunkt des hier vorgelegten Bandes zur"politischen"Dezentralisierung steht rechts- und verwaltungsvergleichend der Facettenreichtum der kommunalen Selbstverwaltung. Dieser erschließt sich einerseits als Ausprägung einer veränderten Staatlichkeit jenseits ihrer bekannten nationalstaatlichen Deutung und Funktionszuweisungen in neuer Strahlkraft vor dem Hintergrund der Entstehung lokaler und regionaler"Governance"sowie andererseits ausgreifender Globalisierungsprozesse mit weltweit zunehmender Regulierung.Die abgedruckten Vorträge und Berichte künden von der Vielfalt der Ansatzpunkte und Möglichkeiten einer"politischen"Dezentralisierung mit messbaren Erträgen für die Realverfassung eines demokratischen und rechtsstaatlichen Gemeinwesens sowohl in Deutschland und der EU als auch in Staaten wie Indien, Sri Lanka, der Volksrepublik China, Japan und Korea. Thematisch setzen sie sich häufig mit der Stadtentwicklung auseinander, in deren Zusammenhang und mit Blick auf die deutsche Situation, vor allem die hiesigen jüngeren Förderprogramme"Soziale Stadt"und"Stadtumbau"auf neue Herausforderungen reagiert haben. Die öffentliche Hand sieht sich zunehmend (Stichwort"Public Private Partnership") als Partner privater Akteure."Dezentralisierung"offenbart sich als Agens politischer Mobilisierung und der Bildung von Citizenship in einer heranwachsenden Zivilgesellschaft. Dies gilt auch und gerade für Süd- und Ostasien.

Anbieter: Dodax
Stand: 27.02.2020
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Faszination Stadt
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Was sind Städte jenseits einer Ansammlung von Gebäuden auf relativ engem Raum, in denen eine große Anzahl von Menschen zusammenlebt? Sie verkörpern eine Idee, ja geradezu ein Versprechen von einem Leben in Frieden, von wirtschaftlichem Wohlstand und sozialem Aufstieg, von Vielfalt und kultureller Teilhabe. Seit der Entstehung der ersten Städte im Vorderen Orient vor 5000 Jahren haben Menschen an dieser Siedlungsform festgehalten. Im 12. Jahrhundert erfasste eine Welle von Stadtgründungen und -erneuerungen Europa und prägte das Leben auf unserem Kontinent nachhaltig. Innovative Stadtrechte wie das Magdeburger Recht regelten das Zusammenleben in der Stadt und auch deren Verhältnis nach außen. Was wir heute als europäische Kultur begreifen, ist in hohem Maße eine städtische Kultur, in Städten geformt und dort gelebt.Die Ausstellung und der begleitende Band widmen sich dieser Faszination, die städtisches Leben auszuüben vermag. Essays erläutern den Ursprung und die unterschiedlichen Sphären der Städte, die Geschichte des Rechts in Stadt und Land, beschreiben Politik und Selbstverwaltung, Handel und Wirtschaft und bürgerliches Leben. Ein besonderer Augenmerk gilt der einzigartigen Strahlkraft, die das Magdeburger Recht bei der Urbanisierung Europas spielte. Stadtporträts zeigen dessen Verbreitungsgebiet, insbesondere in Ostmitteleuropa. Erfindergeist und Kreativität der mittelalterlichen Stadt werden durch hochkarätige Objekte aus ganz Europa erlebbar: Kostbare Gemälde und Skulpturen, wertvolle Handschriften und bedeutende Dokumente illustrieren, wie die Verfassung, die Organisation und die Kunst und Kultur der mittelalterlichen Städte zum Wegbereiter wurden für vieles, was bis heute unser Leben prägt.

Anbieter: Dodax
Stand: 27.02.2020
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Dezentralisierung im Vergleich - Kommunale Selb...
67,90 CHF *
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Im Mittelpunkt des hier vorgelegten Bandes zur 'politischen' Dezentralisierung steht rechts- und verwaltungsvergleichend der Facettenreichtum der kommunalen Selbstverwaltung. Dieser erschliesst sich einerseits als Ausprägung einer veränderten Staatlichkeit jenseits ihrer bekannten nationalstaatlichen Deutung und Funktionszuweisungen in neuer Strahlkraft vor dem Hintergrund der Entstehung lokaler und regionaler 'Governance' sowie andererseits ausgreifender Globalisierungsprozesse mit weltweit zunehmender Regulierung. Die abgedruckten Vorträge und Berichte künden von der Vielfalt der Ansatzpunkte und Möglichkeiten einer 'politischen' Dezentralisierung mit messbaren Erträgen für die Realverfassung eines demokratischen und rechtsstaatlichen Gemeinwesens sowohl in Deutschland und der EU als auch in Staaten wie Indien, Sri Lanka, der Volksrepublik China, Japan und Korea. Thematisch setzen sie sich häufig mit der Stadtentwicklung auseinander, in deren Zusammenhang und mit Blick auf die deutsche Situation, vor allem die hiesigen jüngeren Förderprogramme 'Soziale Stadt' und 'Stadtumbau' auf neue Herausforderungen reagiert haben. Die öffentliche Hand sieht sich zunehmend (Stichwort 'Public Private Partnership') als Partner privater Akteure. 'Dezentralisierung' offenbart sich als Agens politischer Mobilisierung und der Bildung von Citizenship in einer heranwachsenden Zivilgesellschaft. Dies gilt auch und gerade für Süd- und Ostasien.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 27.02.2020
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Vom Protest zum sozialen Prozess
17,90 CHF *
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Betriebsbesetzungen mit dem Ziel der Produktion in Selbstverwaltung sind seit der Jahrtausend wende aus Lateinamerika, vor allem aus Argentinien, bekannt. Im Laufe der aktuellen Krise haben Beschäftigte auch in Europa und Nordamerika erfolgreich Besetzungen von Betrieben durchgeführt, die von der Schliessung bedroht waren. Sie zeigen nicht nur auf, wie in Zeiten der Defensive der Arbeiter*innenbewegung und Gewerkschaften offensive Kämpfe geführt werden können, sie bieten auch praktische Lösungen und zugleich eine konkrete Utopie an. Der Betrieb wird demokratisiert, Produktion, Arbeitsprozess und soziale Beziehungen verändern sich, und die Ware Arbeitskraft wird in Richtung Commons transformiert. Dabei sehen sich die Arbeiter*innen mit einer Vielzahl von Problemen konfrontiert, für die es keine vorgefertigten Antworten gibt. Die Tatsache, dass die ehemals Beschäftigten – jenseits ihrer vorherigen politischen Orientierung – zusammenkommen und im Kampf solidarische Erfahrungen sammeln, unterscheidet diese Betriebe auch grundsätzlich von traditionellen Genossenschaften. Mit all ihren Widersprüchen zeigen sie auf, wie ein Weg zur Emanzipation der Arbeit und zu einer anderen Gesellschaft aussehen könnte.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 27.02.2020
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Litzinger, H: Juristen und die Bauernfrage
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Im Jahr 1906 setzte Ministerpräsident Pjotr Stolypin eine Reform des bäuerlichen Landbesitzes im Zarenreich durch. Dem gingen jahrzehntelange Debatten um die sogenannte Bauernfrage voran, und auch Stolypins Reformverordnungen waren höchst umstritten. Es ging hierbei um grundlegende Entscheidungen für die Mehrheit der Bevölkerung: Wie sollten die Bauern das Land besitzen, als Kollektiv in der Dorfgemeinde oder als Privateigentümer? War den Bauern genug Land in der Bauernbefreiung 1861 zugewiesen worden? Wie viel persönliche Freiheit sollte dem einzelnen Dorfbewohner gewährt werden, wie viel materielle Sicherheit der Staat ihm garantieren? Und wie wirkte sich die Reform 1906 auf die tatsächlichen Verhältnisse in den Dörfern aus? Diese Fragen beschäftigten auch die russischen Juristen über Jahrzehnte. In diesem Buch wird die juristische Diskussion um das bäuerliche Grundeigentum zwischen 1880 und 1914 nachgezeichnet. Hierbei lassen sich in der zivilrechtlichen Fachliteratur zwei Richtungen entdecken: eine 'westliche' Strömung, die sich an westeuropäischer Rechtsdogmatik orientierte, und eine 'slavophile' Schule, die einen originär russischen Weg auch in der Zivilrechtsentwicklung gehen wollte. Doch nicht nur zivilrechtliche Probleme verbergen sich hinter der Bauernfrage. Auch die bäuerliche Selbstverwaltung wurde diskutiert, sobald die landbesitzende Dorfgemeinde in Frage stand. In den Debatten um die Bauernfrage spiegeln sich Denk- und Arbeitsweise sowie rechtspolitische Vorstellungen namhafter russischer Juristen vor der Revolution 1917. Auf sie wird in der Russischen Föderation heute vielfach Bezug genommen, um eine eigenständig russische Rechtstradition jenseits der sowjetsozialistischen Entwicklung zu begründen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 27.02.2020
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»Rote Universität«
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Im Juni 1968 demonstrierten die Belgrader Studierenden und viele ihrer Professoren für Freiheit und soziale Gerechtigkeit im Sozialismus. Die von ihnen besetzte Hochschule benannten sie in »Rote Universität Karl Marx« um. Der Streik erschütterte für einen Moment die jugoslawische Gesellschaft. Tito und der innerste Führungszirkel des Bundes der Kommunisten Jugoslawiens erwogen einen repressiven Militäreinsatz, fürchteten aber, dass dieser nur Öl ins Feuer giessen könnte. Die Proteste in Jugoslawien zeichneten sich durch eine wahrscheinlich einmalige Spezifik aus. Denn die Bewegung richtete sich nicht frontal gegen das herrschende System. Im Gegenteil: Ihre subversive Sprengkraft bestand in der kategorischen Forderung, die Versprechungen der jugoslawischen Kommunisten auf eine radikaldemokratische (Arbeiter)-Selbstverwaltung und einen »Dritten Weg« jenseits von Stalinismus und Kapitalismus tatsächlich in die Praxis umzusetzen. Dabei integrierte sie Elemente des globalen 1968 aus Ost und West. Durch das Prisma der Analyse dieser bisher kaum beachteten Protestbewegung bietet Boris Kanzleiter aus historischer Perspektive tiefe Einblicke in die emanzipatorischen Potenziale des jugoslawischen Sozialismus, aber auch in seine strukturellen Probleme und Widersprüche.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 27.02.2020
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Vom Protest zum sozialen Prozess
13,20 € *
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Betriebsbesetzungen mit dem Ziel der Produktion in Selbstverwaltung sind seit der Jahrtausend wende aus Lateinamerika, vor allem aus Argentinien, bekannt. Im Laufe der aktuellen Krise haben Beschäftigte auch in Europa und Nordamerika erfolgreich Besetzungen von Betrieben durchgeführt, die von der Schließung bedroht waren. Sie zeigen nicht nur auf, wie in Zeiten der Defensive der Arbeiter*innenbewegung und Gewerkschaften offensive Kämpfe geführt werden können, sie bieten auch praktische Lösungen und zugleich eine konkrete Utopie an. Der Betrieb wird demokratisiert, Produktion, Arbeitsprozess und soziale Beziehungen verändern sich, und die Ware Arbeitskraft wird in Richtung Commons transformiert. Dabei sehen sich die Arbeiter*innen mit einer Vielzahl von Problemen konfrontiert, für die es keine vorgefertigten Antworten gibt. Die Tatsache, dass die ehemals Beschäftigten – jenseits ihrer vorherigen politischen Orientierung – zusammenkommen und im Kampf solidarische Erfahrungen sammeln, unterscheidet diese Betriebe auch grundsätzlich von traditionellen Genossenschaften. Mit all ihren Widersprüchen zeigen sie auf, wie ein Weg zur Emanzipation der Arbeit und zu einer anderen Gesellschaft aussehen könnte.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 27.02.2020
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