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Zur Rolle der Gesundheitsselbsthilfe im Rahmen ...
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Zur Rolle der Gesundheitsselbsthilfe im Rahmen der Patientenbeteiligung in der gemeinsamen Selbstverwaltung gemäß § 140f SGB V.:Eine explorative qualitative Studie und theoretische Einordnungen. Schriften der Gesellschaft für Sozialen Fortschritt e. V. Frank Schulz-Nieswandt/ Ursula Köstler/ Francis Langenhorst/ Anne Hornik

Anbieter: Hugendubel.de
Stand: 04.09.2019
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Kodierrichtlinien für die Psychiatrie/Psychosom...
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Gemäß 4 der Vereinbarung über die Einführung eines pauschalierenden Entgeltsystems für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen gemäß 17d KHG (Psych-Entgeltsystem) ist für die Entwicklung und Anwendung eines leistungsgerechten Entgeltsystems die Kodierung zu vereinheitlichen. Um eine einheitliche Anwendung der Diagnosen- und Prozedurenklassifikation zu ermöglichen, vereinbaren die Vertragspartner Kodierrichtlinien. Die Kodierrichtlinien (DKR Psych 2019) wurden inhaltlich abschließend zwischen den Partnern der Selbstverwaltung abgestimmt. Das vorliegende Sonderheft enthält die allgemeinen und speziellen Kodierrichtlinien für die Psychiatrie/Psychosomatik. Das besondere Plus: Die Richtlinien werden von erfahrenen Experten des MDK Baden-Württemberg kommentiert und enthalten praxisrelevante Tipps und Hinweise!

Anbieter: buecher.de
Stand: 19.09.2019
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Tsingtau/Qingdao
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Fundamente deutsch-chinesischer Freundschaft Tsingtau, die einzige je auf dem Boden Asiens gebaute deutsche Stadt, gilt in der Volksrepublik China als Vorbild für hervorragende Planung und Stadtentwicklung, frei von Grundstückspekulationen und Korruption jeder Art. Die stilvolle deutsche Bausubstanz genießt weitgehend Denkmalschutz und ist hervorragend gepflegt. Aus einem abgelegenen ärmlichen Fischerdorf mit rund 300 Hütten war in den Jahren 1898 bis 1914 eine Stadt mit rund 70.000 Einwohnern geworden. Daraus erwuchs das heutige Ballungsgebiet Qingdao mit rund 8,3 Millionen Einwohnern. Schon Konfuzius gab das Motto für dieses reich illustrierte, sicherlich Aufsehen erregende Dokumentarwerk: ´´Wer zu den Quellen gelangen will, muss in einem Fluss gegen den Strom schwimmen.´´ Zwar hatte 1897 eine militärische Besetzung durch Landungsabteilungen der Ostasiatischen Kreuzerdivision ´´als Sühnepfand´´ für die bestialische Ermordung zweier deutscher Missionare den Vorwand geliefert. Aber gemäß dem 1898 geschlossenen Pachtvertrag über das Kiautschou-Gebiet behielten alle dort lebenden Chinesen die Staatsbürgerschaft des Kaiserreichs China. In den 275 Dörfern beließ man es bei den chinesischen Dorfältesten als Träger der lokalen Selbst¬verwaltung. Der Mandarin blieb uneingeschränkt im Amt. Kritische und doch konstruktive Denkanstöße eines im Vorwort zitierten chinesischen Dozenten dürften Anlass sein, im deutschen Sprachraum einseitige Pauschalverfemungen des ´´Kolonialismus´´ ebenso zu überwinden wie es in der kommu¬nistisch gebliebenen Volksrepublik längst gelungen ist. Der Autor versteht es, die lückenlos dargestellte, spannende Geschichte Tsingtaus in die Gesamthistorie des zur neuen Weltmacht aufgestiegenen ´´Reichs der Mitte´´ mit seiner mehrtausendjährigen, faszi¬nierenden Kultur einzubinden. Verblüfft entdeckt der Leser tragfähige Gemeinsamkeiten und Sympathien zwischen zwei Kultur¬nationen. Der Autor Hans Georg Prager, Seeoffiziersausbildung, neun Jahre Seefahrtzeit auf allen Weltmeeren. Schifffahrtskonsulent für Planung und Disposition, Spezialgebiet indopazifischer Raum. Mit seinem ´´zweiten Ich´´ zählt Prager zu den renommiertesten Publizisten des maritimen Metiers. Verfasser von 27 Sachbüchern und Monografien, verbreitet in 91 Auflagen. Nebenbei redigierte Prager 13 Jahre lang das von ihm neu gestaltete Seefahrt-Jahrbuch ´´Koehlers Flottenkalender´´ und war zugleich ein Jahrzehnt lang Chefredakteur des periodisch erscheinenden Standardwerks ´´Nauticus´´.

Anbieter: buecher.de
Stand: 19.09.2019
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Gefangen am anderen Ende der Welt
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Es ist heute kaum noch bekannt, dass während des Ersten Weltkriegs die Kriegsgegner England und Japan Tausende deutsche Zivilisten und Soldaten in Ostasien (Ceylon, Hongkong, Japan) und in Australien gefangennahmen. In den von England beherrschten Gebieten wurden ab 1916 alle Gefangenen nach Australien verbracht, während die vom deutschen Pachtgebiet Kiautschou - an der Ostküste Chinas gelegen - gegen die Japaner kämpfenden Soldaten nach der verlorenen Schlacht im November 1914 in verschiedenen Lagern des asiatischen Inselstaates inhaftiert wurden; davon ausgenommen waren kriegsverletzte Frontkämpfer, die gemäß Vereinbarung zwischen England und Japan zunächst nach Hongkong und dann nach Australien verfrachtet wurden. Im Hauptlager Holdsworthy, südwestlich von Sydney gelegen, befanden sich rund 7.000 Kriegsgefangene, die übrigen, im Lande verteilten Camps (zum Beispiel Rottnest Island, Bourke, Trial Bay, Langwarrin, Torrens Island, Berrima, Molonglo) waren für eine erheblich geringere Anzahl von Gefangenen ausgelegt. Die Deutschen nutzten - sowohl in Japan als auch in Australien - die Zeit und entwickelten viele kulturelle und gesellschaftliche Aktivitäten. Einen großen Raum nahm das Theaterspiel ein, es bildeten sich Orchester, Sprachgemeinschaften und auch der Sport kam nicht zu kurz. In einigen Camps wie zum Beispiel im Hauptlager Bando in Japan, aber vor allem auch in Holdsworthy in Australien blühte der ´Handel´, indem die Internierten innerhalb des Lagers kleine ´Geschäfte´ (Bäckerei, Fleischwarenfabrik, Zigarrengeschäft, Café) ´eröffneten´ oder ihre Dienste anboten entsprechend ihren Fähigkeiten (Wäscherei, Rasiersalon, Fotogeschäft, Brausebadeanstalt), was den Akteuren ein kleines Zubrot einbrachte und zur Selbstverwaltung und -versorgung beitrug. Die von Gefangenen selbst hergestellten Lagerzeitungen bedeuteten Unterhaltung, eine wertvolle Informationsquelle und Hilfe in verschiedenen Lebenslagen, da sie ja von der Außenwelt abgeschnitten waren. Anders als ihre Landsleute im Deutschen Reich genossen sie - fern der Heimat - ein relativ sorgenfreies Leben.

Anbieter: buecher.de
Stand: 19.09.2019
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