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MYRTEN FÜR DORNEN - Geschichte(n) aus Weidenber...
24,99 € *
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Im gleichen Jahr 1937, in dem im Kampf der Bekennenden Kirche die gebürtige Lessauerin Margarete Schilling ihr eindrückliches evangelisches Bekenntnismarterl auf der Bocksleite über Weidenberg aufstellte, um ihr Gottvertrauen dem ausufernden Führerkult gegenüberzustellen, erreichte die Hitlermanie in Deutschland ihren ersten Siedepunkt. Bis dahin war Hitler für viele Kritiker aufgrund seiner missglückten Künstlerkarriere der "Anstreicher". Doch insbesondere seine außenpolitischen Erfolge ließen die anfangs in der internationalen Presse weit verbreitete Verspottung Hitlers verstummen. Zunehmend musste auch in Weidenberg jedermann mit Denunziation und blindwütiger Reizbarkeit rechnen, der es wagte, die unsichtbar gezogenen roten Linien der Hitler-Diktatur zu überschreiten. Denn die "Lehrjungen" und "Amtswalter" Hitlers regierten rigide wie absolutistische Provinzfürsten. Mit dem Projekt "Myrten für Dornen" setzt der Verfasser seine Arbeiten zur Erforschung der sperrigen Hitlerzeit fort, die sich bis heute jeder Einordnung in den "normalen" Gang von Geschichte widersetzt und die vielerorts immer noch tabuisiert wird. Das auf sechs Folgen angelegte Geschichtsprojekt hat seinen historischen Schwerpunkt in der Beschreibung der ereignisreichen 30 Jahre von 1919-1949, in denen Pfarrer Georg Redenbacher in Weidenberg wirkte, greift aber bei der Betrachtung der geschichtlichen und soziokulturellen Entwicklungslinien und der früheren Lebensverhältnisse weit darüber hinaus bis in die Anfangszeit des Weidenberger Bürger- und Kirchentums. Das Projekt will einen fundierten Beitrag leisten, die blinden Stellen der Geschichtsbetrachtung für den Bereich der Marktgemeinde Weidenberg aus der Sicht der Betroffenen aufzuarbeiten und die Bedeutung der NS-Zeit exemplarisch zu verstehen. Die dritte Folge (364 S., 250 Abb.) des Projektes "Myrten für Dornen" über die Weidenberger Kirchen- und Ortsgeschichte 1919-49 widmet sich dem Phänomen, dass das protestantische Oberfranken sich als Sprungbrett und frühe Hochburg für Hitler und seine Vasallen erweist. Beschrieben wird beispielhaft das Emporkommen der Nationalsozialisten im Marktort und ihr erster Durchbruch im Jahr 1929 bis zum Ende der demokratischen Selbstverwaltung 1935. Sorgfältig geschildert werden Initiatoren, Helfer und der Umgang mit Gegnern beim unaufhaltsamen Eindringen des Nationalsozialismus in den Alltag der Menschen. Ein Blick auf Medizin und Pharmazie in dieser Zeit rundet die Darstellung dieser Zeit ab.

Anbieter: buecher
Stand: 12.12.2019
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Die Rojava Revolution
15,50 € *
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Ein Buch über Rojava, das heute erscheint, kann in keiner Weise abgeschlossen sein. Alles ist in voller Bewegung. Leider ist der Ausgang der Geschichte nun in erster Linie von den militärischen Erfolgen anderer, nicht-kurdischer und nicht-syrischer Parteien bestimmt.Warum es sich lohnt, jetzt darüber zu berichten, ohne sich über die Überlebenschancen eines Autonomen Rojava unnötig den Kopf zu zerbrechen, ist die Faszination, die Rojava auf die Linke im weitesten Sinn in Europa wie in der Türkei heute ausübt. Die Auflehnung der kurdischen Bevölkerung dieses Gebie-tes gegen Bedrohung und Unterdrückung durch die Schläch-ter des sogenannten Islamischen Staates (IS) und Banden wie Al-Nusra und der "Freien Syrischen Armee", die Bewaffnung und Organisierung der Partisaneneinheiten, die militante Ver-teidigung der Dörfer und Städte, in erster Linie natürlich Ko-bane, führten zu einem Erfolg, den kaum jemand für möglich gehalten hatte. Und es war nicht nur Protest und Widerstand, man gingin die Offensive: Autonomie des Gebietes von Ro-java, praktische Umsetzung basisdemokratischer Prinzipien, Selbstverwaltung und Selbstbestimmung, echte Demokratie, und besonders wichtig: die Emanzipation der Frauen.Für das manipulierte "postmoderne" Bewusstsein mit seiner apokalyptischen Grundüberzeugung klingt all dies so seltsam.Man hatte sich doch schon längst davon überzeugen lassen, dass es keinen anderen Gott gibt, außer dem globalisierten Kapitalismus in eternitate, und keinen anderen Lebensinhalt als die Hingabe an den Warenfetischismus in extremis. So-lidarität und Opferbereitschaft, Selbstorganisation und Mas-seninitiative schienen nicht mehr von dieser Welt zu sein. Es erinnerte an Legenden und Erzählungen aus früheren Zeiten, als die Menschen noch zusammenhielten und gemeinsam ihre Interessen vertraten, ja dafür kämpften, anstatt immer nur zu versuchen, sich als isolierter Einzelner am besten zu verkaufen.Aber gerade deswegen, weil Rojava so viel Bedeutung zu-gemessen wird - im letzten Jahr schickten zehn linke türki-sche Organisationen Partisanen nach Rojava und ein Inter-nationales Bataillon nach dem Vorbild der InterBrigaden des Spanischen Bürgerkriegs gegen die Faschisten 1936 wurde aufgestellt - sollte man nicht die Realität vergessen, sollte man trotz aller Sympathie nicht Analyse- und Kritikfähigkeit auf Eis legen. Es wäre schade.

Anbieter: buecher
Stand: 12.12.2019
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MYRTEN FÜR DORNEN - Geschichte(n) aus Weidenber...
25,70 € *
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Im gleichen Jahr 1937, in dem im Kampf der Bekennenden Kirche die gebürtige Lessauerin Margarete Schilling ihr eindrückliches evangelisches Bekenntnismarterl auf der Bocksleite über Weidenberg aufstellte, um ihr Gottvertrauen dem ausufernden Führerkult gegenüberzustellen, erreichte die Hitlermanie in Deutschland ihren ersten Siedepunkt. Bis dahin war Hitler für viele Kritiker aufgrund seiner missglückten Künstlerkarriere der "Anstreicher". Doch insbesondere seine außenpolitischen Erfolge ließen die anfangs in der internationalen Presse weit verbreitete Verspottung Hitlers verstummen. Zunehmend musste auch in Weidenberg jedermann mit Denunziation und blindwütiger Reizbarkeit rechnen, der es wagte, die unsichtbar gezogenen roten Linien der Hitler-Diktatur zu überschreiten. Denn die "Lehrjungen" und "Amtswalter" Hitlers regierten rigide wie absolutistische Provinzfürsten. Mit dem Projekt "Myrten für Dornen" setzt der Verfasser seine Arbeiten zur Erforschung der sperrigen Hitlerzeit fort, die sich bis heute jeder Einordnung in den "normalen" Gang von Geschichte widersetzt und die vielerorts immer noch tabuisiert wird. Das auf sechs Folgen angelegte Geschichtsprojekt hat seinen historischen Schwerpunkt in der Beschreibung der ereignisreichen 30 Jahre von 1919-1949, in denen Pfarrer Georg Redenbacher in Weidenberg wirkte, greift aber bei der Betrachtung der geschichtlichen und soziokulturellen Entwicklungslinien und der früheren Lebensverhältnisse weit darüber hinaus bis in die Anfangszeit des Weidenberger Bürger- und Kirchentums. Das Projekt will einen fundierten Beitrag leisten, die blinden Stellen der Geschichtsbetrachtung für den Bereich der Marktgemeinde Weidenberg aus der Sicht der Betroffenen aufzuarbeiten und die Bedeutung der NS-Zeit exemplarisch zu verstehen. Die dritte Folge (364 S., 250 Abb.) des Projektes "Myrten für Dornen" über die Weidenberger Kirchen- und Ortsgeschichte 1919-49 widmet sich dem Phänomen, dass das protestantische Oberfranken sich als Sprungbrett und frühe Hochburg für Hitler und seine Vasallen erweist. Beschrieben wird beispielhaft das Emporkommen der Nationalsozialisten im Marktort und ihr erster Durchbruch im Jahr 1929 bis zum Ende der demokratischen Selbstverwaltung 1935. Sorgfältig geschildert werden Initiatoren, Helfer und der Umgang mit Gegnern beim unaufhaltsamen Eindringen des Nationalsozialismus in den Alltag der Menschen. Ein Blick auf Medizin und Pharmazie in dieser Zeit rundet die Darstellung dieser Zeit ab.

Anbieter: buecher
Stand: 12.12.2019
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Bürgerausschüsse in Esslingen - Theorie und Pra...
33,90 CHF *
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands, Note: 2,0, Universität Stuttgart (Institut für Sozialwissenschaften), 101 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das bürgerliche Engagement ist seit einigen Jahren ins Zentrum der öffentlichen und wissenschaftlichen Aufmerksamkeit gerückt. Ein neues Verhältnis zwischen Staat und Gesellschaft wurde konstatiert. Nicht der Staat alleine, mit seiner überbordenden Bürokratie, ist in dieser Sicht für die Sicherstellung von Gemeinwohl, Recht und Ordnung zuständig, sondern auch die gesellschaftlichen Akteure. Auch wenn die Kommunen in früheren Zeiten eher als Ordnungskommunen charakterisiert werden mussten und sich nach Banner erst in den letzten Jahren durch Verwaltungsreformen zu bürgerorientierten Dienstleistungskommunen gewandelt haben, spielte das bürgerliche Engagement im Rahmen der kommunalen Selbstverwaltung schon lange eine wichtige Rolle. Noch im Jahr 1997 konstatiert Gabriel, dass das 'Wissen über den betreffenden Gegenstand ausserordentlich begrenzt [ist]: über das Verhältnis der Bevölkerung zur kommunalen Selbstverwaltung'. Um dieses Dickicht der kommunalen Beteiligungsformen ein Stück weit zu erhellen, wird in dieser Arbeit eine kommunalpolitische Besonderheit untersucht. Die Esslinger Bürgerausschüsse zeichnen sich einerseits dadurch aus, dass sie schon über 50 Jahre bestehen und andererseits dadurch, dass die Stadt Esslingen die Bürgerausschüsse seit der Gründung des ersten Bürgerausschusses im Jahr 1948, als Teilhaber an der kommunalen Willensbildung anerkennt. Da in den Bürgerausschüssen seit den Gründungsjahren regelmässig ungefähr 160 Menschen partizipieren, ist aus demokratietheoretischer Sicht notwendig, die klassischen Fragen der Politikwissenschaft zu stellen und zu beantworten: Wer partizipiert warum in den Bürgerausschüssen? Um die Determinanten der politischen Partizipation in den Bürgerausschüssen herausfinden zu können, wird in dieser Arbeit das Civic Voluntarism Modell von Verba/Schlozman und Brady (1995) zugrunde gelegt. Die wissenschaftliche Relevanz des Themas liegt nun nicht nur darin begründet, dass eine auf nationaler Ebene bestätigte Theorie auf lokaler Ebene getestet wird. Die wissenschaftliche Bedeutung ergibt sich daraus, dass eine Theorie, die angelegt wurde, um Unterschiede zwischen Partizipanten und Nichtpartizipanten zu erklären auf eine Gruppe von Partizipanten angewendet wird. Damit wird untersucht, ob sich die Unterschiede innerhalb einer homogenen Partizipantengruppe auf die gleichen Bestimmungsgrössen zurückführen lassen, die von Verba/Schlozman und Brady zwischen Partizipanten und Nichtpartizipanten identifiziert wurden.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 12.12.2019
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Zwischen Reval und St. Petersburg
52,90 CHF *
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Dieses Buch vereinigt bislang unveröffentlichte Erinnerungen einschliesslich einer Reihe von Briefen. Sie umspannen einen Zeitraum von nahezu zwei Jahrhunderten bis zur 'Umsiedlung' der Deutschen aus Estland ins Deutsche Reich als Folge des Hitler-Stalin-Paktes im Jahre 1939. Wenn von 'Estländern' die Rede ist, so sind darunter die früheren deutschen Bewohner dieses Landes zu verstehen. Im Spannungsverhältnis zwischen der estländischen Hauptstadt Reval, dem heutigen Tallinn, wo der Landtag im Ritterhaus auf dem Domberg zusammentrat und von wo aus in ständischer Autonomie das Land in deutscher Sprache verwaltet wurde, und der kaiserlichen Residenzstadt St. Petersburg, dem Sitz der russischen Herrscher seit Peter dem Grossen, spielte sich das Leben des estländischen Adels ab. Peter der Grosse hatte mit seiner Anerkennung der in dänischen, Ordens- und schwedischen Zeiten gewachsenen Landesverfassung die Grundlage der estländischen Selbstverwaltung gebildet. Eng waren die Beziehungen zu Petersburg zu jeder Zeit, unproblematisch aber waren sie selten. Von beidem berichtet dieses Buch aus verschiedenen Blickwinkeln und unter vielerlei Gesichtspunkten. 'Reval' steht seinerseits aber auch für das Verhältnis zum Volk der Esten, mit dem der grundbesitzliche Adel in einer ganz anderen Beziehung stand als der deutsche Städter in Estland. Mit der privilegierten Stellung der Estländischen Ritterschaft war die Verantwortung für die estnische Landbevölkerung verbunden; ein halbes Jahrhundert vor dem übrigen Russischen Reich hat sie die Aufhebung der Leibeigenschaft durchgesetzt und damit die Grundlage für die Entstehung eines selbständigen Bauernstandes geschaffen, der dann das wirtschaftliche Rückgrat der 1918 entstandenen Republik Estland bildete. Mit dieser Veröffentlichung soll nicht nur an eine in Jahrhunderten gewachsene und unverwechselbare Lebensform erinnert werden, die in den Umbrüchen der ersten Hälfte unseres Jahrhunderts untergegangen ist, sondern auch daran, dass sich diese im ständigen Wechselspiel mit den politischen und kulturellen Entwicklungen im europäischen Westen und Nord-Osten herausgebildet hatte, mit dem bis auf den heutigen Tag fortwirkenden Ergebnis, dass Estland ein fester Bestandteil Europas blieb.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 12.12.2019
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Betriebswirtschaftliches Controlling
97,90 CHF *
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Professor Dr. Dietrich Adam, Direktor des Instituts für Industrie- und Krankenhaus betriebslehre an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, vollendet am 11. Februar 1996 sein 60. Lebensjahr. Diesen Tag möchten seine heutigen und ehemaligen Mitarbeiter sowie Schüler zum willkommenen Anlass nehmen, ihre Dankbarkeit und herzliche Verbundenheit sowie ihren Respekt zum Ausdruck zu bringen, indem sie dem Jubilar nicht nur ihre besten Glückwünsche übermitteln, sondern ihm die vorlie gende Festschrift mit Freude widmen. Diesen Geburtstag wird Dietrich Adam ganz sicher nicht als wichtigen Einschnitt in seinem Leben betrachten, wenn man seine weiterhin vielfältigen Aktivitäten und sein stets entfaltetes starkes Engagement kennt -ob in der Lehre oder Wissenschaft, ob in der akademischen Selbstverwaltung oder in den Unternehmer-Seminaren, ob in den Neuen Bundesländern oder im Krankenhausbereich. Daher ist es viel zu früh, bereits heute seine Biographie zu entwerfen oder Bibliographie zu würdigen, um das Werden und Wirken von Dietrich Adam deutlich werden zu lassen. Die in dieser Festschrift enthaltenen Beiträge sind unter dem Generalthema 'Betriebs wirtschaftliches Controlling' zusammengefasst worden. Dies erscheint dann gerechtfer tigt, wenn man das Aufgabengebiet des Controlling sehr weit und umfassend als Be schaffung, Aufbereitung und Analyse von Daten zur Vorbereitung zielsetzungsgerech ter Entscheidungen umschreibt. Im Vordergrund der Betrachtung stehen dabei die systembildenden und -koppelnden Funktionen der Führungs-Informationsversorgung sowie des Planungs- und Kontroll-Service. In diesen Sinne bieten die vorliegenden Beiträge ein breites Spektrum controlling-bezogener betriebswirtschaftlicher Untersu chungen, deren Wurzeln aus der früheren wissenschaftlichen Mitarbeit am Institut für Industrie-und Krankenhausbetriebslehre herrühren.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 12.12.2019
Zum Angebot
Betriebswirtschaftliches Controlling
51,39 € *
ggf. zzgl. Versand

Professor Dr. Dietrich Adam, Direktor des Instituts für Industrie- und Krankenhaus betriebslehre an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, vollendet am 11. Februar 1996 sein 60. Lebensjahr. Diesen Tag möchten seine heutigen und ehemaligen Mitarbeiter sowie Schüler zum willkommenen Anlaß nehmen, ihre Dankbarkeit und herzliche Verbundenheit sowie ihren Respekt zum Ausdruck zu bringen, indem sie dem Jubilar nicht nur ihre besten Glückwünsche übermitteln, sondern ihm die vorlie gende Festschrift mit Freude widmen. Diesen Geburtstag wird Dietrich Adam ganz sicher nicht als wichtigen Einschnitt in seinem Leben betrachten, wenn man seine weiterhin vielfältigen Aktivitäten und sein stets entfaltetes starkes Engagement kennt -ob in der Lehre oder Wissenschaft, ob in der akademischen Selbstverwaltung oder in den Unternehmer-Seminaren, ob in den Neuen Bundesländern oder im Krankenhausbereich. Daher ist es viel zu früh, bereits heute seine Biographie zu entwerfen oder Bibliographie zu würdigen, um das Werden und Wirken von Dietrich Adam deutlich werden zu lassen. Die in dieser Festschrift enthaltenen Beiträge sind unter dem Generalthema 'Betriebs wirtschaftliches Controlling' zusammengefaßt worden. Dies erscheint dann gerechtfer tigt, wenn man das Aufgabengebiet des Controlling sehr weit und umfassend als Be schaffung, Aufbereitung und Analyse von Daten zur Vorbereitung zielsetzungsgerech ter Entscheidungen umschreibt. Im Vordergrund der Betrachtung stehen dabei die systembildenden und -koppelnden Funktionen der Führungs-Informationsversorgung sowie des Planungs- und Kontroll-Service. In diesen Sinne bieten die vorliegenden Beiträge ein breites Spektrum controlling-bezogener betriebswirtschaftlicher Untersu chungen, deren Wurzeln aus der früheren wissenschaftlichen Mitarbeit am Institut für Industrie-und Krankenhausbetriebslehre herrühren.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 12.12.2019
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Bürgerausschüsse in Esslingen - Theorie und Pra...
19,60 € *
zzgl. 3,00 € Versand

Magisterarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands, Note: 2,0, Universität Stuttgart (Institut für Sozialwissenschaften), 101 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das bürgerliche Engagement ist seit einigen Jahren ins Zentrum der öffentlichen und wissenschaftlichen Aufmerksamkeit gerückt. Ein neues Verhältnis zwischen Staat und Gesellschaft wurde konstatiert. Nicht der Staat alleine, mit seiner überbordenden Bürokratie, ist in dieser Sicht für die Sicherstellung von Gemeinwohl, Recht und Ordnung zuständig, sondern auch die gesellschaftlichen Akteure. Auch wenn die Kommunen in früheren Zeiten eher als Ordnungskommunen charakterisiert werden mussten und sich nach Banner erst in den letzten Jahren durch Verwaltungsreformen zu bürgerorientierten Dienstleistungskommunen gewandelt haben, spielte das bürgerliche Engagement im Rahmen der kommunalen Selbstverwaltung schon lange eine wichtige Rolle. Noch im Jahr 1997 konstatiert Gabriel, dass das 'Wissen über den betreffenden Gegenstand außerordentlich begrenzt [ist]: über das Verhältnis der Bevölkerung zur kommunalen Selbstverwaltung'. Um dieses Dickicht der kommunalen Beteiligungsformen ein Stück weit zu erhellen, wird in dieser Arbeit eine kommunalpolitische Besonderheit untersucht. Die Esslinger Bürgerausschüsse zeichnen sich einerseits dadurch aus, dass sie schon über 50 Jahre bestehen und andererseits dadurch, dass die Stadt Esslingen die Bürgerausschüsse seit der Gründung des ersten Bürgerausschusses im Jahr 1948, als Teilhaber an der kommunalen Willensbildung anerkennt. Da in den Bürgerausschüssen seit den Gründungsjahren regelmäßig ungefähr 160 Menschen partizipieren, ist aus demokratietheoretischer Sicht notwendig, die klassischen Fragen der Politikwissenschaft zu stellen und zu beantworten: Wer partizipiert warum in den Bürgerausschüssen? Um die Determinanten der politischen Partizipation in den Bürgerausschüssen herausfinden zu können, wird in dieser Arbeit das Civic Voluntarism Modell von Verba/Schlozman und Brady (1995) zugrunde gelegt. Die wissenschaftliche Relevanz des Themas liegt nun nicht nur darin begründet, dass eine auf nationaler Ebene bestätigte Theorie auf lokaler Ebene getestet wird. Die wissenschaftliche Bedeutung ergibt sich daraus, dass eine Theorie, die angelegt wurde, um Unterschiede zwischen Partizipanten und Nichtpartizipanten zu erklären auf eine Gruppe von Partizipanten angewendet wird. Damit wird untersucht, ob sich die Unterschiede innerhalb einer homogenen Partizipantengruppe auf die gleichen Bestimmungsgrößen zurückführen lassen, die von Verba/Schlozman und Brady zwischen Partizipanten und Nichtpartizipanten identifiziert wurden.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 12.12.2019
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