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Schedewie, F: Selbstverwaltung und sozialer Wan...
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Erscheinungsdatum: 07/2006, Medium: Buch, Einband: Gebunden, Titel: Selbstverwaltung und sozialer Wandel in der russischen Provinz, Titelzusatz: Bauern und Zemstvo in Voronez, 1864-1914, Autor: Schedewie, Franziska, Verlag: Universitätsverlag Winter // Universitätsverlag Winter GmbH Heidelberg, Sprache: Deutsch, Schlagworte: 1500 bis heute, Rubrik: Geschichte // Neuzeit, Seiten: 473, Abbildungen: 81 Tabellen, mit CD-ROM, Reihe: Heidelberger Abhandlungen zur Mittleren und Neueren Geschichte, Neue Folge (Nr. 15), Gewicht: 949 gr, Verkäufer: averdo

Anbieter: averdo
Stand: 01.04.2020
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MYRTEN FÜR DORNEN - Geschichte(n) aus Weidenber...
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Im gleichen Jahr 1937, in dem im Kampf der Bekennenden Kirche die gebürtige Lessauerin Margarete Schilling ihr eindrückliches evangelisches Bekenntnismarterl auf der Bocksleite über Weidenberg aufstellte, um ihr Gottvertrauen dem ausufernden Führerkult gegenüberzustellen, erreichte die Hitlermanie in Deutschland ihren ersten Siedepunkt. Bis dahin war Hitler für viele Kritiker aufgrund seiner missglückten Künstlerkarriere der "Anstreicher". Doch insbesondere seine außenpolitischen Erfolge ließen die anfangs in der internationalen Presse weit verbreitete Verspottung Hitlers verstummen. Zunehmend musste auch in Weidenberg jedermann mit Denunziation und blindwütiger Reizbarkeit rechnen, der es wagte, die unsichtbar gezogenen roten Linien der Hitler-Diktatur zu überschreiten. Denn die "Lehrjungen" und "Amtswalter" Hitlers regierten rigide wie absolutistische Provinzfürsten. Mit dem Projekt "Myrten für Dornen" setzt der Verfasser seine Arbeiten zur Erforschung der sperrigen Hitlerzeit fort, die sich bis heute jeder Einordnung in den "normalen" Gang von Geschichte widersetzt und die vielerorts immer noch tabuisiert wird. Das auf sechs Folgen angelegte Geschichtsprojekt hat seinen historischen Schwerpunkt in der Beschreibung der ereignisreichen 30 Jahre von 1919-1949, in denen Pfarrer Georg Redenbacher in Weidenberg wirkte, greift aber bei der Betrachtung der geschichtlichen und soziokulturellen Entwicklungslinien und der früheren Lebensverhältnisse weit darüber hinaus bis in die Anfangszeit des Weidenberger Bürger- und Kirchentums. Das Projekt will einen fundierten Beitrag leisten, die blinden Stellen der Geschichtsbetrachtung für den Bereich der Marktgemeinde Weidenberg aus der Sicht der Betroffenen aufzuarbeiten und die Bedeutung der NS-Zeit exemplarisch zu verstehen. Die dritte Folge (364 S., 250 Abb.) des Projektes "Myrten für Dornen" über die Weidenberger Kirchen- und Ortsgeschichte 1919-49 widmet sich dem Phänomen, dass das protestantische Oberfranken sich als Sprungbrett und frühe Hochburg für Hitler und seine Vasallen erweist. Beschrieben wird beispielhaft das Emporkommen der Nationalsozialisten im Marktort und ihr erster Durchbruch im Jahr 1929 bis zum Ende der demokratischen Selbstverwaltung 1935. Sorgfältig geschildert werden Initiatoren, Helfer und der Umgang mit Gegnern beim unaufhaltsamen Eindringen des Nationalsozialismus in den Alltag der Menschen. Ein Blick auf Medizin und Pharmazie in dieser Zeit rundet die Darstellung dieser Zeit ab.

Anbieter: buecher
Stand: 01.04.2020
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MYRTEN FÜR DORNEN - Geschichte(n) aus Weidenber...
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Im gleichen Jahr 1937, in dem im Kampf der Bekennenden Kirche die gebürtige Lessauerin Margarete Schilling ihr eindrückliches evangelisches Bekenntnismarterl auf der Bocksleite über Weidenberg aufstellte, um ihr Gottvertrauen dem ausufernden Führerkult gegenüberzustellen, erreichte die Hitlermanie in Deutschland ihren ersten Siedepunkt. Bis dahin war Hitler für viele Kritiker aufgrund seiner missglückten Künstlerkarriere der "Anstreicher". Doch insbesondere seine außenpolitischen Erfolge ließen die anfangs in der internationalen Presse weit verbreitete Verspottung Hitlers verstummen. Zunehmend musste auch in Weidenberg jedermann mit Denunziation und blindwütiger Reizbarkeit rechnen, der es wagte, die unsichtbar gezogenen roten Linien der Hitler-Diktatur zu überschreiten. Denn die "Lehrjungen" und "Amtswalter" Hitlers regierten rigide wie absolutistische Provinzfürsten. Mit dem Projekt "Myrten für Dornen" setzt der Verfasser seine Arbeiten zur Erforschung der sperrigen Hitlerzeit fort, die sich bis heute jeder Einordnung in den "normalen" Gang von Geschichte widersetzt und die vielerorts immer noch tabuisiert wird. Das auf sechs Folgen angelegte Geschichtsprojekt hat seinen historischen Schwerpunkt in der Beschreibung der ereignisreichen 30 Jahre von 1919-1949, in denen Pfarrer Georg Redenbacher in Weidenberg wirkte, greift aber bei der Betrachtung der geschichtlichen und soziokulturellen Entwicklungslinien und der früheren Lebensverhältnisse weit darüber hinaus bis in die Anfangszeit des Weidenberger Bürger- und Kirchentums. Das Projekt will einen fundierten Beitrag leisten, die blinden Stellen der Geschichtsbetrachtung für den Bereich der Marktgemeinde Weidenberg aus der Sicht der Betroffenen aufzuarbeiten und die Bedeutung der NS-Zeit exemplarisch zu verstehen. Die dritte Folge (364 S., 250 Abb.) des Projektes "Myrten für Dornen" über die Weidenberger Kirchen- und Ortsgeschichte 1919-49 widmet sich dem Phänomen, dass das protestantische Oberfranken sich als Sprungbrett und frühe Hochburg für Hitler und seine Vasallen erweist. Beschrieben wird beispielhaft das Emporkommen der Nationalsozialisten im Marktort und ihr erster Durchbruch im Jahr 1929 bis zum Ende der demokratischen Selbstverwaltung 1935. Sorgfältig geschildert werden Initiatoren, Helfer und der Umgang mit Gegnern beim unaufhaltsamen Eindringen des Nationalsozialismus in den Alltag der Menschen. Ein Blick auf Medizin und Pharmazie in dieser Zeit rundet die Darstellung dieser Zeit ab.

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Die Insel Thera (Santorin)
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Santorin ist ein kleiner griechischer Archipel im Süden der Kykladen sowie dessen Hauptinsel, die im Griechischen zumeist Thira auch Thera' was 'Jagd' oder 'Jagdbeute' bedeutet, genannt wird.Nach der Sage entstand die Insel aus einem Klumpen Erde, der von Euphemos ins Meer geworfen wurde. Die Insel soll zunächst den Namen Kalliste, "die Schönste", bei Pausanias und Herodot überliefert, getragen haben und von Phöniziern bewohnt gewesen sein. Laut Pausanias gründete Theras, Sohn von Autesion, acht Generationen später eine spartanische Kolonie und benannte sie nach sich selbst Thera, was als "die Wilde" wiedergegeben werden kann. Aber auch andere Bedeutungen sind möglich: aus griechisch therizo "Erntearbeiterin" oder aus griechisch theros "Sommer" oder aus griechisch ther "jagdbares Tier", davon abgeleitet der Name der Göttin Potnia Theron, die "Herrin der wilden Tiere". "Die Wilde" könnte die Herkunft des Namens durch dorische Siedler im 11. Jahrhundert v. Chr. wiedergeben. Umgekehrt wird der Vorname Therese mit einer Herkunft von dieser Insel in Verbindung gebracht: "die von Thera kommt" oder "Bewohnerin von Thera".Die Übernahme der Insel 1580 durch das Osmanische Reich unter Sultan Murad III. führte zur Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Situation. Den Gemeinden wurde eine weitgehende Selbstverwaltung gewährt, Eingriffe in die Angelegenheiten der Insel reduziert. Durch die Abschaffung des Feudalsystems konnte die lokale Bevölkerung landwirtschaftliche Flächen erwerben. Dem Weinbau kam dabei eine besondere Bedeutung zu, aber auch Gerste und Tomaten wurden angebaut. Die Kontrolle des Weinbaus durch die Einheimischen in Verbindung mit einem deutlichen Rückgang der Piraterie hatte die Ausweitung des Handels zur Folge. Aufgrund des schlechten Zustands und der schweren Zugänglichkeit des venezianischen Skaros wurde die Hauptstadt nach Thira verlegt. (Wiki)Der vorliegende Band ist mit 280 S/W-Abbildungen illustriert.Nachdruck der Originalauflage von 1899.

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Stand: 01.04.2020
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Allgemeinpolitische Äußerungen kommunaler Selbs...
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Allgemeinpolitische Themen sind häufig Gegenstand von Befassungen der Vertretungskörperschaften von Gemeinden und Landkreisen. Das Problem der Zulässigkeit solcher Äußerungen hat die Verwaltungsgerichte beschäftigt und breite Diskussionen in der Literatur zur Folge gehabt. Die Arbeit untersucht als mögliche rechtliche Grundlagen solche Äußerungen die in Artikel 28 Absatz 2 Satz 1 GG verankerte Garantie kommunaler Selbstverwaltung, weitere grundgesetzliche Gewährleistungen sowie spezialgesetzliche Regelungen und analysiert die einschlägige Rechtsprechung und Literatur. Der Frage nach der Zulässigkeit allgemeinpolitischer Stellungnahmen kommunaler Spitzenverbände wird nachgegangen. Die Arbeit zeigt, daß eine von lebendigem bürgerschaftlichen Engagement getragene kommunale Selbstverwaltung ihre Stärke aus der Beschränkung auf die Erfüllung der in der örtlichen Gemeinschaft wurzelnden Angelegenheiten bezieht.

Anbieter: Dodax
Stand: 01.04.2020
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Auswahlkriterien bei der Vergabe von energiewir...
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Zum WerkDie Untersuchung widmet sich der hochumstrittenen Frage, welche Auswahlkriterien eine Gemeinde bei der Vergabe energiewirtschaftlicher Konzessionsverträge verwenden darf. Denn nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kann die Verwendung unzulässiger Auswahlkriterien die Nichtigkeit eines in der Folge abgeschlossenen Strom- oder Gaskonzessionsvertrages bewirken. Ausgangspunkt des Werkes ist das gemeindliche Recht auf kommunale Selbstverwaltung nach Artikel 28 Absatz 2 des Grundgesetzes und seine Bedeutung für die Konzessionsvergabe. Sodann wird untersucht, welche spezialgesetzlichen Regelungen Beschränkungen des Rechts auf kommunale Selbstverwaltung enthalten.Dabei werden europa-, verfassungs -, energie-, kartell- und kommunalrechtliche Anforderungen erläutert.Der Fokus dieses Teils liegt naturgemäß auf dem Sondervergaberecht des46 des Energiewirtschaftsgesetzes. Es folgt ein für den Praktiker besonders relevanter Teil, in dem die gewonnenen Erkenntnisse auf eine Vielzahl von in Betracht kommenden Auswahlkriterien angewendet werden und eine konkrete Beurteilung dieser Auswahlkriterien vorgenommen wird. Untersucht werden auch die Vorgaben für die Gewichtung, die Bekanntmachung und die Anwendung der Auswahlkriterien. Die Arbeit wird durch die bevorstehende Novellierung der gesetzlichen Regelungen zur Konzessionsvergabe nicht an Aktualität verlieren. Denn der beschlossene Regierungsentwurf sieht zwar eine Vielzahl von Präzisierungen der bisherigen Rechtslage und die Einführung eines detaillierten Rügeregimes vor. Die Zulässigkeit einzelner Auswahlkriterien wird jedoch weiterhin durch Wissenschaft und Rechtsprechung geklärt werden müssen.ZielgruppeWissenschaftler, Richter, Rechtsanwälte, Juristen und Entscheidungsträger in Ministerien, Kartell- und Regulierungsbehörden, Kommunen, Energieversorgungsunternehmen und Verbänden.

Anbieter: Dodax
Stand: 01.04.2020
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Justizielle Autonomie in Europa
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Die richterliche Unabhängigkeit ist ein grundlegendes Prinzip der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Nur eine unabhängige justizielle Kontrolle ermöglicht wirksamen Freiheitsschutz vor öffentlichem und privatem Machtmissbrauch und eine wirksame Kontrolle der anderen Staatsgewalten. Als Grundbedingung jedes modernen Rechtsstaats beinhaltet sie auch die Aufforderung an die Justizverwaltung, Strukturen zu schaffen, in denen ein Richter dieser Verpflichtung auf eine starke und wirksame justizielle Kontrolle der anderen Gewalten Folge leisten kann.Die vorliegende Arbeit möchte die in diesem Zusammenhang geführte Debatte um eine Selbstverwaltung der Justiz um eine europäische Dimension erweitern. Im Anschluss an die Arbeit der Bund-Länder-Kommission "Judicial System" werden Erfahrungen europäischer Justizverwaltungen mit Selbstverwaltungsstrukturen im Gerichtsalltag ausgewertet. Diese Ergründung von Umsetzungsbedingungen für Selbstverwaltungsstrukturen kann als Informationsgrundlage der deutschen Richterschaft, der Justizministerien, der Landesparlamente und der Gesellschaft genutzt werden, um ihnen durch eine fundierte Erkenntnisbasis eine Entscheidung für oder gegen strukturelle organisatorische Veränderungen der Länderjustizsysteme zu ermöglichen.

Anbieter: Dodax
Stand: 01.04.2020
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Zwischen Reval und St. Petersburg
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Dieses Buch vereinigt bislang unveröffentlichte Erinnerungen einschliesslich einer Reihe von Briefen. Sie umspannen einen Zeitraum von nahezu zwei Jahrhunderten bis zur 'Umsiedlung' der Deutschen aus Estland ins Deutsche Reich als Folge des Hitler-Stalin-Paktes im Jahre 1939. Wenn von 'Estländern' die Rede ist, so sind darunter die früheren deutschen Bewohner dieses Landes zu verstehen. Im Spannungsverhältnis zwischen der estländischen Hauptstadt Reval, dem heutigen Tallinn, wo der Landtag im Ritterhaus auf dem Domberg zusammentrat und von wo aus in ständischer Autonomie das Land in deutscher Sprache verwaltet wurde, und der kaiserlichen Residenzstadt St. Petersburg, dem Sitz der russischen Herrscher seit Peter dem Grossen, spielte sich das Leben des estländischen Adels ab. Peter der Grosse hatte mit seiner Anerkennung der in dänischen, Ordens- und schwedischen Zeiten gewachsenen Landesverfassung die Grundlage der estländischen Selbstverwaltung gebildet. Eng waren die Beziehungen zu Petersburg zu jeder Zeit, unproblematisch aber waren sie selten. Von beidem berichtet dieses Buch aus verschiedenen Blickwinkeln und unter vielerlei Gesichtspunkten. 'Reval' steht seinerseits aber auch für das Verhältnis zum Volk der Esten, mit dem der grundbesitzliche Adel in einer ganz anderen Beziehung stand als der deutsche Städter in Estland. Mit der privilegierten Stellung der Estländischen Ritterschaft war die Verantwortung für die estnische Landbevölkerung verbunden; ein halbes Jahrhundert vor dem übrigen Russischen Reich hat sie die Aufhebung der Leibeigenschaft durchgesetzt und damit die Grundlage für die Entstehung eines selbständigen Bauernstandes geschaffen, der dann das wirtschaftliche Rückgrat der 1918 entstandenen Republik Estland bildete. Mit dieser Veröffentlichung soll nicht nur an eine in Jahrhunderten gewachsene und unverwechselbare Lebensform erinnert werden, die in den Umbrüchen der ersten Hälfte unseres Jahrhunderts untergegangen ist, sondern auch daran, dass sich diese im ständigen Wechselspiel mit den politischen und kulturellen Entwicklungen im europäischen Westen und Nord-Osten herausgebildet hatte, mit dem bis auf den heutigen Tag fortwirkenden Ergebnis, dass Estland ein fester Bestandteil Europas blieb.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 01.04.2020
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Korporatismus im deutschen Gesundheitswesen
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Gesundheit - Gesundheitswesen, Note: 1,3, SRH Hochschule Riedlingen, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Sind wir auf dem Weg von der korporatistischen Selbstverwaltung zur Staatsmedizin?' Seit Mitte der 1970er Jahre unterliegt das deutsche Gesundheitswesen zahlreichen Reformversuchen, die vor allem eine wettbewerbsorientierte Gesundheitsversorgung in Zukunft gewährleisten sollen. Im Mittelpunkt politischer Diskurse und Reformbemühungen steht dabei neben der stationären Gesundheitsversorgung sehr oft auch die ambulante Gesundheitsversorgung der Bevölkerung. Auf dem Weg zur zielorien-tierten Gesundheitsversorgung haben die traditionellen korporatistischen Strukturen auf der Mesoebene des deutschen Gesundheitswesens die zahlreichen Reformen erheblich erschwert oder sogar verhindert. Mit der jüngsten Gesundheitsreform, in Form des 2007 verabschiedeten GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetzes, hat die Gesundheitspolitik nachhaltig begonnen in das komplexe Ordnungs- und Steuerungssystem des ambulanten Sektor des Gesundheitswesens einzugreifen, was zu nachhaltigen Veränderungen in der Steuerung und Finanzierung des Sektors geführt hat beziehungsweise führen wird. In Folge dessen befürchten die zahlreichen Interessensverbände, im komplexen Ordnungs- und Steuerungssystem der ambulanten Krankenversorgung, welches von den Krankenkassen und den kassenärztlichen Vereinigungen dominiert wird, einen deutlichen Verlust der traditionellen Einflussnahme auf gesundheitspolitische Entscheidungen erleiden zu müssen. Dies wird vor allem mit der Verschiebung von korporatistischen Steuerungskompetenzen hin zu wettbewerblichen Steuerungsinstrumentarien begründet. In diesem Zusammenhang sprechen ausgewiesene Kenner der deutschen Gesundheitspolitik daher oft von einer Erosion des korporativen Ordnungs- und Steuerungsmodells in der Gesetzlichen Krankenversicherung. Andere befürchten sogar die Etablierung einer Staatsmedizin in Deutschland. Bei der Klärung der Frage, ob es eine Dekorporatisierung der Akteursbeziehungen im ambulanten Sektors des Gesundheitswesens gibt, werden nachfolgend zunächst der Begriff des Korporatismus erläutert und die beiden wichtigsten beteiligten Akteure vorgestellt. Anschliessend wird an ausgewählten Beispielen aufgezeigt, inwieweit das 2007 verabschiedete GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz tatsächlich zur Erosion der korporatistische Steuerung im ambulanten Sektor geführt hat.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 01.04.2020
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