Angebote zu "Deutschland" (14 Treffer)

Kommunale Kooperationshoheit und europäisches V...
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Das Werk liefert eine Analyse des aktuellen Spannungsfeldes von kommunaler Selbstverwaltung und europäischem Vergaberecht. Ziel der Untersuchung ist es, die Freiräume und Grenzen der kommunalen Kooperations- und Organisationshoheit darzustellen, um mit den so gewonnenen Erkenntnissen Lösungen für aktuelle und künftige Kollisionslagen aufzuzeigen. Mit einer umfassenden Auswertung der aktuellen Rechtsprechung des EuGH liefert das Buch eine wertvolle Handreichung für die kommunale Praxis. Die Darstellung widmet sich zunächst der kommunalen Selbstverwaltung in Deutschland und entwickelt eine Definition des Begriffs der Kooperationshoheit. Darauf aufbauend erfolgt eine umfassende Analyse aller nach dieser Definition den Kommunen für eine Zusammenarbeit zur Verfügung stehenden Kooperationsformen. Das zweite Kapitel enthält eine grundlegende Untersuchung des europäischen und des deutschen Vergaberechts mit Blick auf die aktuellen Problemlagen interkommunaler Zusammenarbeit. Eine eingehende Auswertung der Rechtsprechung des EuGH bildet dabei einen Schwerpunkt der Übersicht. Auf dieser Grundlage entwickelt die Verfasserin ein Prüfraster, auf dessen Grundlage kommunale Kooperationsvorhaben auf ihre Vergaberechtspflichtigkeit hin untersucht werden können. Den Abschluss bildet eine Untersuchung aller vorgenannten Kooperationsformen auf der Grundlage des Prüfrasters. Die Analyse erlaubt verbindliche Aussagen zu der Frage, wann kommunale Kooperationen dem europäischen Vergaberecht unterliegen. Dabei stellt die Autorin die vom Anwendungsbereich des Vergaberechts nicht betroffenen Kooperationsformen heraus. So werden die vergaberechtsfreien Spielräume kommunaler Kooperations- und Organisationshoheit deutlich und ihr praktischer Nutzen offensichtlich.

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Stand: 06.09.2019
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Justiz von unten
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Die Justiz wird häufig als Black Box, als undurchschaubares System wahrgenommen. Viele Entscheidungsprozesse sind nicht nachvollziehbar. Der Rechtsstaat ist keine Selbstverständlichkeit. Die grundgesetzlich garantierte richterliche Unabhängigkeit ist immer von innen und außen bedroht. Eine demokratische und transparente Selbstverwaltung der Justiz existiert in Deutschland nicht. Der ehemalige Richter Christoph Strecker berichtet aus der Black Box über seine Erfahrungen und über die richterliche Lebenswelt in einem System von Hierarchie und Karriere. Er bemängelt, dass es in der Justiz weniger auf Gerechtigkeit und menschenfreundliche Verfahren ankommt als auf die effiziente Erledigung von ´Fällen´. Dazu gehört auch, dass in der Richterschaft die Vorstellung weit verbreitet ist, Rechtsprechung habe nichts mit Politik zu tun. So führt das Desinteresse an den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zu einer permanenten Bestätigung der bestehenden Machtverhältnisse. Gegenüber den inneren und äußeren Anpassungszwängen plädiert der Autor für einen ´aufrechten Gang´ in der Justiz, für einen rücksichtsvollen Umgang mit den Menschen vor Gericht und für eine bewusste Orientierung an den Menschenrechten. Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sollten sich als Teil der Zivilgesellschaft begreifen und sich für die Rechte derer einsetzen, die auf den Schutz des Rechts angewiesen sind.

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Stand: 06.09.2019
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Der Vordenker aus dem Westerwald
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Dieses Buch ist ein Novum: Erstmals schreiben politisch Verantwortliche aus allen Bereichen der Bundesrepublik Deutschland über die gesellschaftliche Bedeutung der Genossenschaften. Ihr gemeinsamer Fokus ist die soziale, wirtschaftliche und innovative Kraft, die von Genossenschaften im 21. Jahrhundert ausgeht. Weltweit stehen dafür über eine Milliarde Menschen, die in Genossenschaften organisiert sind. Allein in Deutschland sind es 22,6 Millionen. Ohne ihn würde es dieses Jahrhundertwerk nicht geben: Friedrich Wilhelm Raiffeisen. Am 30. März 1818 wurde er im Westerwald geboren, 200 Jahre später gibt es eine Idee zu bewundern, die von der UNESCO im November 2016 in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen wurde. Raiffeisen sah die Nöte und Sorgen seiner Zeit - eine Zeit der Gegensätze - und handelte. Ohne ihn keine Genossenschaften, unter deren Dach dank Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung Menschen ihre Chancen und Möglichkeiten verwirklichen können. Gestern, heute und morgen. ´´Genossenschaften sind Garanten für demokratische, partizipatorische, emanzipatorische und soziale Strukturen auf einer soliden wirtschaftlichen Basis. Wir sind deshalb sehr froh, dass in diesem Buch insgesamt 19 Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren aus ihrem Blickwinkel die Bedeutung der Genossenschaften für die Menschen beschreiben und bewerten.´´ Aus dem Vorwort von Werner Böhnke und Josef Zolk (Deutsche Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft)

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Stand: 06.09.2019
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MYRTEN FÜR DORNEN - Geschichte(n) aus Weidenber...
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Im gleichen Jahr 1937, in dem im Kampf der Bekennenden Kirche die gebürtige Lessauerin Margarete Schilling ihr eindrückliches evangelisches Bekenntnismarterl auf der Bocksleite über Weidenberg aufstellte, um ihr Gottvertrauen dem ausufernden Führerkult gegenüberzustellen, erreichte die Hitlermanie in Deutschland ihren ersten Siedepunkt. Bis dahin war Hitler für viele Kritiker aufgrund seiner missglückten Künstlerkarriere der ´´Anstreicher´´. Doch insbesondere seine außenpolitischen Erfolge ließen die anfangs in der internationalen Presse weit verbreitete Verspottung Hitlers verstummen. Zunehmend musste auch in Weidenberg jedermann mit Denunziation und blindwütiger Reizbarkeit rechnen, der es wagte, die unsichtbar gezogenen roten Linien der Hitler-Diktatur zu überschreiten. Denn die ´´Lehrjungen´´ und ´´Amtswalter´´ Hitlers regierten rigide wie absolutistische Provinzfürsten. Mit dem Projekt ´´Myrten für Dornen´´ setzt der Verfasser seine Arbeiten zur Erforschung der sperrigen Hitlerzeit fort, die sich bis heute jeder Einordnung in den ´´normalen´´ Gang von Geschichte widersetzt und die vielerorts immer noch tabuisiert wird. Das auf sechs Folgen angelegte Geschichtsprojekt hat seinen historischen Schwerpunkt in der Beschreibung der ereignisreichen 30 Jahre von 1919-1949, in denen Pfarrer Georg Redenbacher in Weidenberg wirkte, greift aber bei der Betrachtung der geschichtlichen und soziokulturellen Entwicklungslinien und der früheren Lebensverhältnisse weit darüber hinaus bis in die Anfangszeit des Weidenberger Bürger- und Kirchentums. Das Projekt will einen fundierten Beitrag leisten, die blinden Stellen der Geschichtsbetrachtung für den Bereich der Marktgemeinde Weidenberg aus der Sicht der Betroffenen aufzuarbeiten und die Bedeutung der NS-Zeit exemplarisch zu verstehen. Die dritte Folge (364 S., 250 Abb.) des Projektes ´´Myrten für Dornen´´ über die Weidenberger Kirchen- und Ortsgeschichte 1919-49 widmet sich dem Phänomen, dass das protestantische Oberfranken sich als Sprungbrett und frühe Hochburg für Hitler und seine Vasallen erweist. Beschrieben wird beispielhaft das Emporkommen der Nationalsozialisten im Marktort und ihr erster Durchbruch im Jahr 1929 bis zum Ende der demokratischen Selbstverwaltung 1935. Sorgfältig geschildert werden Initiatoren, Helfer und der Umgang mit Gegnern beim unaufhaltsamen Eindringen des Nationalsozialismus in den Alltag der Menschen. Ein Blick auf Medizin und Pharmazie in dieser Zeit rundet die Darstellung dieser Zeit ab.

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Stand: 06.09.2019
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Der Dreißigjährige Krieg in Thüringen [1618-1648]
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Kaleidoskopartig zeichnet dieses Buch ein emotional tief bewegendes Panorama jener ´´Urkatastrophe des deutschen Volkes´´ in Bezug auf das heutige Ostthüringen, das - damals in der Mitte Deutschlands und an wichtigen Handelswegen gelegen - immer wieder in das Geschehen hineingezogen wurde. Erzählt wird nicht nur von großen Ereignissen, sondern auch von den ´´kleinen Dingen des Großen Krieges´´, wie sich dieser auf das Land und dessen Bewohner unmittelbar ausgewirkt hat. Während auf der einen Seite die großen Akteure dieses gewaltigen Dramas zu dieser Region immer wieder in Beziehung treten, sind auf der anderen Seite auch manche Vorfahren noch heute hier lebender Familien in die Ereignisse von damals involviert, dazu natürlich alle Städte, Dörfer, Mühlen und Einzelgehöfte und sei es auch nur, dass deren Bewohner Kriegssteuern zahlen oder zu Fuhrdiensten bzw. Botengängen herangezogen worden sind. Indem erstmals eine solche Fülle an regionalen Material über das Thema in einem Band zusammenfindet, bietet sich, allein schon aufgrund der zahlreichen namentlich genannten lokalen Akteure, eine interessante Fundgrube für Ortschronisten und Familienforscher. Abgesehen davon war es dem Autor gleichsam wichtig zu schildern, wie das Land immer tiefer in den Konflikt hineingeraten ist, ob und welchen zivilen Widerstand es gegen die Soldateska gegeben hat, wie sich in der Nachkriegszeit der Wiederaufbau gestaltet hat und sich die moralischen Auswirkungen einer so langen und schweren Krisenzeit, etwa über Sagen und Legenden, im kollektiven Bewusstsein der Bevölkerung niedergeschlagen haben. Doch auch alltags- und sozialgeschichtliche Fragen kommen nicht zu kurz. Mittels Exkursen und Sacherläuterungen findet sich ein beeindruckendes Zeitbild der Welt von vor 400 Jahren gezeichnet. Da wird neben anderen ausgeführt, welche Auswirkungen die schweren Pestepidemien oder der Hexenwahn, welcher in diesen Jahren bekanntlich seinen Höhepunkt erreichte, auf die Region hatten, wie das Wirtschaftsgefüge damals konstruiert war, auf welche Weise die kleinen Territorien regiert wurden, wie die Landstände, die kommunale Selbstverwaltung, die Nachbarschaft, die Familie im 17. Jahrhundert funktionierten, bis hin zu solchen fundamentalen Fragen, wie die Menschen in dieser Zeit gelebt, haben, an was sie geglaubt, was sie gehofft oder gefürchtet haben. Als Schluss rundet ein biographischer Teil mit 25 Akteuren, vom Feldherrn bis zur Kriegsflüchtlingsfrau, die gelungene Darstellung ab.

Anbieter: buecher.de
Stand: 06.09.2019
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