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Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenscha...
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Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften ist eine 1992 durch Staatsvertrag zwischen den Bundesländern Berlin und Brandenburg gegründete Wissenschaftsakademie. Die Akademie ist eine rechtsfähige Körperschaft des öffentlichen Rechts mit dem Recht der Selbstverwaltung. 1993 nahm sie unter der Leitung des Gründungspräsidenten Hubert Markl ihre Tätigkeit auf. Von 1995 bis 2005 war Dieter Simon Akademiepräsident, seit 2006 ist es Günter Stock. Die Akademie führt ihre Tradition auf die Königlich-Preußische Akademie der Wissenschaften zurück, die unter maßgeblicher Beteilung Gottfried Wilhelm Leibniz im Jahr 1700 gegründet wurde. 78 Nobelpreisträger prägen diese Geschichte. Heute ist sie mit rund 200 gewählten Mitgliedern eine Fach- und Ländergrenzen überschreitende Wissenschaftlervereinigung und trägt eine besondere Verantwortung für den Wissenschaftsstandort in der Hauptstatdtregion. In inter- und transdisziplinären Arbeitsgruppen, einer in der deutschen Akademienlandschaft innovativen Arbeitsform, befassen sich die Akademiemitglieder mit Zukunftsfragen unserer Gesellschaft.

Anbieter: Dodax
Stand: 28.03.2020
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Durchblutungsstörungen und Gefäßerkrankungen de...
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Die ersten Planungen für den Abschnitt "Nervensystem" im Rahmen des Doerr-Seifert-Uehlinger - damals noch unter der Redaktion von S. SCHEIDEG GER - reichen bis in die fünziger Jahre zurück. Ihre Realisierung stieß lange auf Schwierigkeiten, da geeignete und einsatzbereite Mitarbeiter für die verschie denen Kapitel der speziellen pathologischen Anatomie des Nervensystems nur schwer zu gewinnen waren. Inzwischen sind mehr als zwanzig Jahre vergangen. Vieles hat sich geändert. Die Neuropathologie ist heute an den meisten westdeutschen Universitäten insti tutionalisiert, ihr Erfahrungsgut - soweit für die ärztliche Praxis wichti- in den Gegenstandskatalog der ärztlichen Ausbildung aufgenommen. Der ohnehin zeitraubende Aufbau von Abteilungen und Instituten für Neuro pathologie fiel allerdings in jene schwierige und unproduktive Phase der Unruhe und Umstrukturierung an unseren Universitäten und wurde so beeinträchtigt und verzögert. Darüber hinaus haben zusätzliche Belastungen der Vertreter unse res Faches im Rahmen der an manchen Universitäten ausufernden akademischen Selbstverwaltung Kräfte gebunden, die der wissenschaftlichen Aktivität verloren gehen mußten. Zwar ist jeder von ihnen weiterhi~ bemüht, wissenschaftliche Anregungen aus der Tagesarbeit aufzugreifen und eigene Fragestellungen zu verfolgen, die Bereitschaft, sich zielstrebig und systematisch in größere Kapitel der Neuropathologie zu vertiefen, um sie zugleich übersichtlich, umfassend und dem aktuellen Wissensstand entsprechend darzustellen, ist jedoch immer geringer geworden. Vielen Fachkollegen erscheint diese Art der wissenschaftlichen Tätig keit mit verbindlichen Terminverpflichtungen neben der Routine und zusätzlich zu persönlichen Forschungsinteressen zeitlich zu belastend und daher nicht trag bar.

Anbieter: Dodax
Stand: 28.03.2020
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Anforderungen an das Management von Non-Profit-...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Hochschule Darmstadt, Veranstaltung: Sozialpolitik & soziale Dienste, Sprache: Deutsch, Abstract: Das soziale Sicherungssystem in Deutschland ist gezeichnet von einem zunehmend signifikanten Modernisierungs- bzw. Umstrukturierungsbedarf. Der Staat zieht sich aus Gründen der Kostendeckung bezüglich des staatlichen Sozialhaushalts und der Verwaltungsvereinfachung immer mehr aus den Wirkungsbereichen sozialer Arbeit zurück. In den letzten beiden Jahrzehnten haben sich daher neben staatlichen Institutionen vor allem frei-gemeinnützige Dienstleistungsunternehmen etabliert. Neben einem verhältnismässig geringen Sektor privater gewerblich-gewinnorientierter Dienstleister haben sich besonders nicht-profitorientierte freie Organisationen durchgesetzt, die so genannten Non-Profit-Organisationen (NPOs). Ihr Anliegen besteht vor allem in der Bedarfsdeckung und Interessenvertretung ihrer hilfebedürftigen Mitglieder in Ergänzung zu den von staatlicher Seite erbrachten Sicherungsleistungen. Sie bilden, z.B. in Form von Verbänden, Stiftungen, Vereinen oder gemeinnützigen Gesellschaften, den so genannten Dritten Sektor im Gefüge des sozialen Sicherungssystems unseres Sozialstaats. Im Kontext lokaler/kommunaler wie globaler Entwicklung werden heute so genannte Megatrends mit Auswirkungen auf sämtliche sozialpolitischen und sozialarbeiterischen Bereiche erkennbar. Dieser Prozess stellt zunehmend Anforderungen hinsichtlich einer Veränderung des Managements und der Selbstverwaltung der NPOs. In der folgenden Abhandlung sollen nunmehr essentiell die wichtigsten sozialwirtschaftlichen und sozialpolitischen Veränderungsprozesse sowie die daraus auf kommunaler Ebene resultierenden Lösungsansätze bzw. Konzepte aufgezeigt werden.

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Stand: 28.03.2020
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Frauen im Leben von Anton Makarenko
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: 2,0, Philipps-Universität Marburg, Veranstaltung: Erziehung zur Gemeinschaft. Das Beispiel Makarenko., 2 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nur wenige Publikationen sind über den Pädagogen und Schriftsteller Anton Semnjonowitsch Makarenko erschienen, oft stellen sie seine beruflich-pädagogische Arbeit in den Vordergrund oder erwähnen die Vita des Ukrainers nur unzureichend. Erst mit der Übersetzung und Veröffentlichung persönlicher Briefe an Ol'ga Petrovna Rakovic und Galina Stachievna Sal'ko werden private Details seines Lebens deutlich. Strittig bleibt sicherlich ob der Einblick in die Privatsphäre eines Menschen - durch das Lesen und Beurteilen verfasster Briefe - nicht zu persönlich, eben zu privat ist. Dennoch tragen die Schriften zur umfassenden Darstellung einer Persönlichkeit bei, dessen sozialpädagogisches Wirken bis zu seinem Tode Anfeindungen ausgesetzt war. Makarenko entwarf in einem nicht auf strenge Systematik bedachten, aber auf reicher Erfahrung beruhende sozialpädagogische Werke einer sozialistischen Kollektiverziehung. Zwar zielt die Erziehung auf die Entwicklung der Persönlichkeit des Zöglings; jedoch ist das Kollektiv, zu dem auch der Erzieher gehört, das wichtigste Erziehungsmittel und -ziel. Es ist geprägt von Autorität und Gehorsam, einem hohen Grad an Selbstverwaltung und einer Orientierung an nützlicher Arbeit. Natürlich treten im privaten Briefwechsel mit Ol'ga Petrovna Rakovic und Galina Stachievna Sal'ko seine pädagogischen Ideen teilweise zurück, dennoch ist die Arbeit, neben den Liebesbezeugungen ein konkreter Bestandteil der Korrespondenzen. Meine Zielsetzung war es, zu beleuchten, welchen Einfluss diese Frauen auf den, aus einer Eisenbahnerfamilie stammenden, Makarenko hatten, wer sie waren, wie er zu ihnen stand und welche Auswirkungen diese Beziehungen auf seine pädagogischen Arbeiten hatten. Es sei bemerkt, dass in der nachfolgenden Verschriftlichung nicht auf alle Empfindungen und Gedankenspiele in der Gefühlswelt des A.S. Makarenko eingegangen werden konnte. Meine Dokumentation versteht sich demnach nicht, als vollständig und detaillierte Nachzeichnung oder Interpretation der Privatsphäre, sondern soll lediglich einen biographischen Beitrag, insbesondere im Bezug auf Nur wenige Publikationen sind über den Pädagogen und Schriftsteller Anton Semnjonowitsch Makarenko erschienen, oft stellen sie seine beruflich-pädagogische Arbeit in den Vordergrund oder erwähnen die Vita des Ukrainers nur unzureichend.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 28.03.2020
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Das Leben scheidet, nicht der Tod
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Auf einem Neulehrerkurs lernen sie sich kennen, 1947 - Liebe, Heirat und dann die Anstellung in einer märkischen Kleinstadt. Sie, Ermina, Tochter eines Wasserschöpfers aus Bessarabien, sehr naturverbunden, als 'Umsiedlerin' mit bitterer Lebenserfahrung, ist eine begeisterte Lehrerin. Sie fühlt sich mit den Schulkindern und allen Menschen guten Willens im Ort eng verbunden, will sesshaft werden - und möchte selbst ein Kind haben. Ihr Mann nicht. Er, Arno, Arztsohn, philosophisch interessiert, ihn langweilen der Unterricht, Weiterbildung und die ausserschulischen Aufgaben der Neulehrer. Ganz gegen den Wunsch seiner Frau setzt er es durch, nach Berlin zu wechseln. Als Verlagslektor, als Redner in Versammlungen, in Einsätzen gegen das Schieberunwesen findet er hier eine ihn mehr befriedigende neue Betätigung. Ermina, warum liebt sie Arno weiterhin? Nach Überwindung vieler Vorbehalte folgt sie ihm sogar nach Berlin, sieht sich aber sehr bald zwischen den Ruinen verkümmern und flieht zurück in die ihr vertraute Arbeits- und Erlebniswelt der Kleinstadt. So wird beider Ehe mit der unterschiedlichen beruflichen Zielstellung einer fortdauernden Belastung unterzogen. Auf zwei Handlungsebenen holt der Roman weit aus: Zum einen der sich trotz tiefer gegenseitiger Zuneigung aufbauende und als unüberbrückbar ausweitende, für Ermina und Arno schmerzhafte Ehekonflikt und zum anderen das Zusammenleben der kleinstädtischen Alteingesessenen mit den 'Flüchtlingen' unter den Nachkriegsbedingungen der neuen Ordnung in der sowjetischen Besatzungszone; Schul- und Bodenreform, beginnende demokratische Selbstverwaltung, Währungsreform und nicht zuletzt die Querelen der Unverbesserlichen, Verhaftungen. Aber stärker als alles zunächst Unvorstellbare doch der Optimismus der Aufbauwilligen. In den Romantext floss ein gut Teil Autobiografisches der bessarabien-deutschen Autorin mit ein; sie beschönigt und verklärt nichts. Das zeittypische Leben damals gleicht einem Geschichtsbild, wie es vom Thema her bislang kaum so überzeugend gestaltet wurde. Der spannende Roman erschien erstmals 1990 im Buchverlag Der Morgen, Berlin.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 28.03.2020
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Anforderungen an das Management von Non-Profit-...
15,50 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Hochschule Darmstadt, Veranstaltung: Sozialpolitik & soziale Dienste, Sprache: Deutsch, Abstract: Das soziale Sicherungssystem in Deutschland ist gezeichnet von einem zunehmend signifikanten Modernisierungs- bzw. Umstrukturierungsbedarf. Der Staat zieht sich aus Gründen der Kostendeckung bezüglich des staatlichen Sozialhaushalts und der Verwaltungsvereinfachung immer mehr aus den Wirkungsbereichen sozialer Arbeit zurück. In den letzten beiden Jahrzehnten haben sich daher neben staatlichen Institutionen vor allem frei-gemeinnützige Dienstleistungsunternehmen etabliert. Neben einem verhältnismäßig geringen Sektor privater gewerblich-gewinnorientierter Dienstleister haben sich besonders nicht-profitorientierte freie Organisationen durchgesetzt, die so genannten Non-Profit-Organisationen (NPOs). Ihr Anliegen besteht vor allem in der Bedarfsdeckung und Interessenvertretung ihrer hilfebedürftigen Mitglieder in Ergänzung zu den von staatlicher Seite erbrachten Sicherungsleistungen. Sie bilden, z.B. in Form von Verbänden, Stiftungen, Vereinen oder gemeinnützigen Gesellschaften, den so genannten Dritten Sektor im Gefüge des sozialen Sicherungssystems unseres Sozialstaats. Im Kontext lokaler/kommunaler wie globaler Entwicklung werden heute so genannte Megatrends mit Auswirkungen auf sämtliche sozialpolitischen und sozialarbeiterischen Bereiche erkennbar. Dieser Prozess stellt zunehmend Anforderungen hinsichtlich einer Veränderung des Managements und der Selbstverwaltung der NPOs. In der folgenden Abhandlung sollen nunmehr essentiell die wichtigsten sozialwirtschaftlichen und sozialpolitischen Veränderungsprozesse sowie die daraus auf kommunaler Ebene resultierenden Lösungsansätze bzw. Konzepte aufgezeigt werden.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 28.03.2020
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Frauen im Leben von Anton Makarenko
3,99 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: 2,0, Philipps-Universität Marburg, Veranstaltung: Erziehung zur Gemeinschaft. Das Beispiel Makarenko., 2 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nur wenige Publikationen sind über den Pädagogen und Schriftsteller Anton Semnjonowitsch Makarenko erschienen, oft stellen sie seine beruflich-pädagogische Arbeit in den Vordergrund oder erwähnen die Vita des Ukrainers nur unzureichend. Erst mit der Übersetzung und Veröffentlichung persönlicher Briefe an Ol'ga Petrovna Rakovic und Galina Stachievna Sal'ko werden private Details seines Lebens deutlich. Strittig bleibt sicherlich ob der Einblick in die Privatsphäre eines Menschen - durch das Lesen und Beurteilen verfasster Briefe - nicht zu persönlich, eben zu privat ist. Dennoch tragen die Schriften zur umfassenden Darstellung einer Persönlichkeit bei, dessen sozialpädagogisches Wirken bis zu seinem Tode Anfeindungen ausgesetzt war. Makarenko entwarf in einem nicht auf strenge Systematik bedachten, aber auf reicher Erfahrung beruhende sozialpädagogische Werke einer sozialistischen Kollektiverziehung. Zwar zielt die Erziehung auf die Entwicklung der Persönlichkeit des Zöglings; jedoch ist das Kollektiv, zu dem auch der Erzieher gehört, das wichtigste Erziehungsmittel und -ziel. Es ist geprägt von Autorität und Gehorsam, einem hohen Grad an Selbstverwaltung und einer Orientierung an nützlicher Arbeit. Natürlich treten im privaten Briefwechsel mit Ol'ga Petrovna Rakovic und Galina Stachievna Sal'ko seine pädagogischen Ideen teilweise zurück, dennoch ist die Arbeit, neben den Liebesbezeugungen ein konkreter Bestandteil der Korrespondenzen. Meine Zielsetzung war es, zu beleuchten, welchen Einfluss diese Frauen auf den, aus einer Eisenbahnerfamilie stammenden, Makarenko hatten, wer sie waren, wie er zu ihnen stand und welche Auswirkungen diese Beziehungen auf seine pädagogischen Arbeiten hatten. Es sei bemerkt, dass in der nachfolgenden Verschriftlichung nicht auf alle Empfindungen und Gedankenspiele in der Gefühlswelt des A.S. Makarenko eingegangen werden konnte. Meine Dokumentation versteht sich demnach nicht, als vollständig und detaillierte Nachzeichnung oder Interpretation der Privatsphäre, sondern soll lediglich einen biographischen Beitrag, insbesondere im Bezug auf Nur wenige Publikationen sind über den Pädagogen und Schriftsteller Anton Semnjonowitsch Makarenko erschienen, oft stellen sie seine beruflich-pädagogische Arbeit in den Vordergrund oder erwähnen die Vita des Ukrainers nur unzureichend.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 28.03.2020
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Das Leben scheidet, nicht der Tod
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Auf einem Neulehrerkurs lernen sie sich kennen, 1947 - Liebe, Heirat und dann die Anstellung in einer märkischen Kleinstadt. Sie, Ermina, Tochter eines Wasserschöpfers aus Bessarabien, sehr naturverbunden, als 'Umsiedlerin' mit bitterer Lebenserfahrung, ist eine begeisterte Lehrerin. Sie fühlt sich mit den Schulkindern und allen Menschen guten Willens im Ort eng verbunden, will sesshaft werden - und möchte selbst ein Kind haben. Ihr Mann nicht. Er, Arno, Arztsohn, philosophisch interessiert, ihn langweilen der Unterricht, Weiterbildung und die außerschulischen Aufgaben der Neulehrer. Ganz gegen den Wunsch seiner Frau setzt er es durch, nach Berlin zu wechseln. Als Verlagslektor, als Redner in Versammlungen, in Einsätzen gegen das Schieberunwesen findet er hier eine ihn mehr befriedigende neue Betätigung. Ermina, warum liebt sie Arno weiterhin? Nach Überwindung vieler Vorbehalte folgt sie ihm sogar nach Berlin, sieht sich aber sehr bald zwischen den Ruinen verkümmern und flieht zurück in die ihr vertraute Arbeits- und Erlebniswelt der Kleinstadt. So wird beider Ehe mit der unterschiedlichen beruflichen Zielstellung einer fortdauernden Belastung unterzogen. Auf zwei Handlungsebenen holt der Roman weit aus: Zum einen der sich trotz tiefer gegenseitiger Zuneigung aufbauende und als unüberbrückbar ausweitende, für Ermina und Arno schmerzhafte Ehekonflikt und zum anderen das Zusammenleben der kleinstädtischen Alteingesessenen mit den 'Flüchtlingen' unter den Nachkriegsbedingungen der neuen Ordnung in der sowjetischen Besatzungszone; Schul- und Bodenreform, beginnende demokratische Selbstverwaltung, Währungsreform und nicht zuletzt die Querelen der Unverbesserlichen, Verhaftungen. Aber stärker als alles zunächst Unvorstellbare doch der Optimismus der Aufbauwilligen. In den Romantext floss ein gut Teil Autobiografisches der bessarabien-deutschen Autorin mit ein; sie beschönigt und verklärt nichts. Das zeittypische Leben damals gleicht einem Geschichtsbild, wie es vom Thema her bislang kaum so überzeugend gestaltet wurde. Der spannende Roman erschien erstmals 1990 im Buchverlag Der Morgen, Berlin.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 28.03.2020
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